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    MoselweißBassenheim lässt im Derby nichts anbrennen

    Der TV Moselweiß hat sich im Derby Frauenhandball-Oberliga gegen den TV Bassenheim tapfer geschlagen, dennoch musste sich der Tabellenvorletzte dem Zweiten aus Bassenheim am Ende deutlich mit 18:24 (9:11) geschlagen geben. Damit wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht.

    Hart zugepackt wurde beim Handballderby zwischen dem TV Moselweiß und dem TV Bassenheim (grüne Trikots). Der Oberligazweite und Favorit aus Bassenheim gewann gegen den abstiegsgefährdeten TVM mit 24:18. Foto: Heil
    Hart zugepackt wurde beim Handballderby zwischen dem TV Moselweiß und dem TV Bassenheim (grüne Trikots). Der Oberligazweite und Favorit aus Bassenheim gewann gegen den abstiegsgefährdeten TVM mit 24:18.
    Foto: Heil

    Allerdings hielten die Moselweißerinnen alles in allem gut mit und hatten es nur ihrer Abschlussschwäche und der starken TVB-Torhüterin Anke Balmert zu verdanken, dass es nicht zu einer noch knapperen Niederlage reichte. Fünf von acht Siebenmetern ließen die Gastgeberinnen liegen, was eindeutig zu viel war, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. So konnten sich Gästetrainerin Jessica Gerlach und ihre Mannschaft über einen klaren und zumindest im zweiten Durchgang nie gefährdeten Sieg freuen.

    Im ersten Durchgang allerdings entwickelte sich vorerst eine Partie auf Augenhöhe. Großen Anteil daran hatten auch die rund 200 Zuschauer aus beiden Fanlagern, die für eine würdige und stimmungsvolle Kulisse sorgten. Wobei diese Kulisse anfangs die Angriffsreihen auf beiden Seiten eher zu hemmen als zu beflügeln schien, denn die Offensivkräfte agierten nervös und machten etliche leichte Fehler. Zwar konnte sich Bassenheim schnell eine Zwei-Tore-Führung erarbeiten, doch ließen auch die TVB-Frauen viel zu viele Torchancen ungenutzt und sorgten so dafür, dass Moselweiß stets in Schlagdistanz blieb.

    Doch der TVM wurde gegen eine starke Bassenheimer Deckung dabei auch in eine Art Verschleißkampf gezwungen, der sich nach dem knappen 9:11-Pausenrückstand auf Gastgeberseite zusehends kräftemäßig negativ bemerkbar machte. So zwang der TVB den Lokalrivalen Moselweiß immer wieder zu Fehlern oder schwierigen Abschlüssen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit baute Bassenheim seinen Vorsprung schnell auf vier bis fünf Tore aus.

    Moselweiß aber mobilisierte im Angriff die letzten Reserven gegen eine nun etwas nachlassende TVB-Defensive. Zudem vergab Bassenheim drei klare Gegenstoßchancen, sodass die Einheimischen nochmals auf 17:20 herankamen. Doch auf Anke Balmert im Tor konnte sich der TVB in dieser Phase besonders verlassen. Mit etlichen wichtigen Paraden, darunter die fünf erwähnten von ihr parierten Strafwürfe, sicherte sie den Abstand. Am Ende zog sie damit dem TVM den Zahn.

    Der verdiente Gästeerfolg fiel dann zu hoch aus, war aber unstrittig, wie auch Gästetrainerin Gerlach anschließend meinte: „Es war kein schönes und kein gutes Spiel von uns, aber das Wichtigste war am Ende ein verdienter und nie gefährdeter Sieg. Das Sprichwort von einem guten Pferd, welches nicht höher springt, als es muss, trifft die Partie heute besonders gut. So nehmen wir auch diese zwei Punkte gerne mit.“

    Angesichts der Moselweißer Ansprüche, die darauf hinzielten, sich mit einer guten Derbyleistung Mut für die kommenden Spiele um den Klasseverbleib zu machen, war TVM-Coach Thomas Bach gar nicht einmal so unzufrieden. „Aus unserer Sicht haben wir recht gut agiert. Insbesondere die Abwehr hat sehr gut gearbeitet, sodass wir vor allem in der ersten Halbzeit das Spiel offen halten konnten. Leider sind wir zu oft an der sehr guten Anke Balmert, gescheitert. Wir haben wirklich ungewöhnlich viele Siebenmeter vergeben, und die auch noch stets zu Zeitpunkten, wo wir die Tore besonders gut gebraucht hätten“, sagte Bach und blickte bereits voraus: „Leider zeigen wir die besten Leistungen stets gegen Topteams. Es gilt jetzt auch, gegen direkte Konkurrenten mal so eine gute Mannschaftsleistung zu bringen. Denn da geht es schließlich um die Wurst.“

    Von unserem Mitarbeiter

    Harry Traubenkraut

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