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FSV Bretzenheim lässt kein Gegentor zu

Hallenfußball - Enger kann es kaum zugehen. Punktgleich waren die E-Junioren-Fußballer des SV Oberhausen und des VfL Rüdesheim nach ihren fünf Spielen bei der Hallen-Kreismeisterschaft in der Bad Kreuznacher Konrad-Frey-Halle. Zwei Gegentore hatten beide kassiert. Die Oberhausener allerdings hatten einmal häufiger ins Schwarze getroffen und sicherten sich so den Titel des Kreismeisters.

So sehen Meister aus: die E-Junioren des SV Oberhausen mit (hinten von links) den Trainern Axel May, Oliver Gerhard, (Mitte von links) Helena Kiefer, Moritz Maaß, Arne Göretz, Emir Arik, Drini Kelmendi, (vorne von links) Niklas Brach, Finn Schäfer und Moritz Wohlmann.
Klaus Castor

"Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist phänomenal. Jeder kämpft für den anderen", nannte Trainer Oliver Gerhard das Erfolgsrezept der Oberhausener. Er und der zweite Trainer, Axel May, hatten bereits im Vorfeld auf den Sieg gehofft - schließlich kennen sie die Leistungsfähigkeit ihres Kaders. Um den Titel einzufahren, benötigte der SVO in seinem letzten Spiel gegen die Rüdesheimer ein Remis. Die Partie endete 1:1, das reichte dem Team aus dem Hunsrück. Trostpflaster für die Rüdesheimer: Als Zweiter haben sie sich für das Bezirks-Masters qualifiziert, das am 26. Februar ausgetragen wird.

Das Unentschieden zwischen den beiden Teams kam nicht überraschend. Neun der 15 Partien endeten remis, fünf weitere wurden nur mit einem Treffer Differenz entschieden. "Das zeigt, dass die Leistungsstärke der Teams eng beisammen liegt", erklärte E-Junioren-Spielleiter Helmut Hoffmann. Kurios: Mit nur einem Gegentor in fünf Partien wurde die SG Weinsheim lediglich Dritte, und der TuS Pfaffen-Schwabenheim blieb ungeschlagen, landete mit fünf Remis aber nur auf dem vierten Rang. Hoffmann zog zufrieden Bilanz nach der Hallenrunde. Lediglich die Schiedsrichter hatten ihm Probleme bereitet. Zu einem Turnier reiste gar keiner an, zu einem anderen zu wenig. "Ich strebe an, im nächsten Jahr auf Schiedsrichter zu verzichten und die Betreuer die Spiele leiten zu lassen", erklärte der Klassenleiter. Die F-Junioren haben damit gute Erfahrungen gesammelt.

Auch bei den D-Junioren lagen die besten drei Teams nur einen Zähler auseinander. Im letzten Spiel hätte dem Lokalmatador, der SG Eintracht Bad Kreuznach, ein Remis zum Turniersieg gereicht, doch die SGE unterlag der JSG Meisenheim mit 0:1. Damit war der VfL Simmertal zum Meister gekürt. Bei den C-Junioren hatten die Meisenheimer die Nase vorn. Sie konnten sich sogar eine Niederlage gegen den späteren Zweiten, den TuS Monzingen, leisten, führten das Feld trotzdem souverän an. Bei den A-Junioren mussten die Meisenheimer als Verbandsligist dem Bezirksklassen-Klub FSV Bretzenheim den Vortritt lassen. Der Landesliga-Nachwuchs schießt im Feld Tore ohne Ende (167 nach elf Spielen), erwies sich in der Halle aber als defensivstark, blieb in vier Spielen ohne Gegentor.

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