Leserbrief: Werlaus verpasster HKM-Titel hat nichts mit Spielplan zu tun
"Verpasster HKM-Titel hat nichts mit Spielplan zu tun"
Die HKM-Endrunde der Frauen hat für einige Diskussionen gesorgt. Mit dem heutigen Leserbrief des Werlauer Trainers Michael Kuhn aus Emmelshausen beenden wir das Thema, da aus unserer Sicht alle Argumente ausgetauscht wurden.
"Als Trainer des Frauenfußballteams der SG Werlau möchte ich dieser leidigen Diskussion ein Ende setzen. In den vorangegangen Leserbriefen von Herrn Becker, Herrn Reuther und Frau Ihmig werden zum Teil Themen angesprochen, die intern beim Kreisvorstand zu klären wären und nicht, wie geschehen, per Leserbrief.
Herr Becker hat richtigerweise geschildert, dass der Spielplan vor Ort etwas geändert wurde. Auch ich habe eine Woche zuvor im Internet einen anderen Turnierablauf vorgefunden. Die Vermutung, dass die Änderung des Spielplans aus Gründen einer Holzbacher "Vorteilsnahme" erfolgte, halte ich jedoch für übertrieben.
Frau Ihmig gibt an, dass die Mannschaftsmeldung aus Werlau zu spät erfolgte und daher der Spielplan entsprechend geändert werden musste. Dies ist nicht ganz richtig, da bereits bei der Mannschaftsmeldung im Juni 2011 die HKM-Teilnahme mit gemeldet wurde. Der ursprüngliche Spielplan im Internet (eine Woche vor Turnierbeginn) beinhaltet zudem schon die Teilnahme der SG Werlau.
Zum zwischenzeitlichen Trikotwechsel der Holzbacherinnen, zur Durchführung der Siegerehrung etc. möchte ich mich nicht äußern, da mir die Diskussion hierüber ehrlich gesagt zu unwichtig ist und nicht zum Wesentlichen beiträgt.
Fazit: Nach meiner Auffassung ist lediglich die Änderung des Spielplans etwas unglücklich verlaufen. Nicht mehr, nicht weniger. Die verpasste Kreismeisterschaft der SG Werlau ist jedoch kein Ergebnis dieser Änderung.
Mit den Mannschaften aus Holzbach, Werlau, Buchholz, Boppard, Hollnich und Sohren ist der Fußballkreis Hunsrück/Mosel im Frauenfußball überdurchschnittlich gut aufgestellt. Mit einem "Hin und Her" gegenseitiger Scharmützel per Leserbrief sollte man in Zukunft der Entwicklung des Frauenfußballs in unserem Kreis nicht entgegenstehen."










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