Abschiedstournee: Pascal Berg wird bald nicht mehr gebraucht
Bezirksklasse Nahe Ost - Oben ist ein Dreikampf um den Titel entbrannt, unten setzen sechs Mannschaft alles daran, den Abstieg zu verhindern. Und dazwischen? Da tummeln sich sieben Teams, für die in der Fußball-Bezirksklasse Ost sowohl nach unten als auch nach oben nicht mehr viel anzubrennen scheint. Ein genauerer Blick auf diese Mannschaften lohnt sich dennoch.
VfL Sponheim (10. Platz, 24 Punkte, 29:29 Tore): Seit Jahren hofft der VfL, sich oben dauerhaft festzusetzen. Der große Wurf will jedoch nicht gelingen. Auch in dieser Saison war der Zug schnell abgefahren. "Wir haben uns nach einem durchwachsenen Start aber in die richtige Richtung bewegt ", so VfL-Trainer Sandro Schlitz, der sich mit dem Titel "Durchschnittsteam der Liga" (sechs Siege, sechs Unentschieden, sechs Niederlagen) anfreunden kann. Dass die Sponheimer noch einmal unten reinrutschen, ist bei ihrer Qualität fast ausgeschlossen. Die Blicke gehen bereits in Richtung Saison 2012/13. Das Trainer-Duo Schlitz/Torsten Walheim hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben.
SG Steyerbachtal (9., 24, 26:24): "Drei, vier Punkte", sagt Hansjürgen Haas, "hätten es mehr sein können." Doch der SG-Coach will nicht klagen. "Wir sind auf dem besten Weg, unser Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz, zu erreichen." Für mehr fehlt es vorne an Qualität. Die Abwehr hingegen gehört zu den besten Defensivabteilungen der Liga. Haas hat den Sprung unter die ersten Fünf der Liga noch nicht abgeschrieben: "Vergangene Saison waren wir Fünfter. Es wäre schön, wenn wir dort wieder landen würden." Sollte es nicht klappen, unternimmt er in der kommenden Saison einen neuen Anlauf. "Die Zusammenarbeit mit den Vereinen aus Schweppenhausen und Windesheim läuft optimal", lobt der Trainer, der in Patrick Joerg (kommt von der SG Wallhausen) einen spielenden Kotrainer zur Seite bekommt.
TuS Hackenheim (8., 26, 37:42): Die Hackenheimer haben sich mit einer fulminanten Serie gegen Ende des vergangenen Jahres selbst aus dem Abstiegssumpf gezogen. Da gelangen ihnen sechs Siege in sieben Spielen. "Ein Schlüsselerlebnis war das 4:2 im Nachholspiel gegen die SG Steyerbachtal", blickt TuS-Trainer Pascal Berg zurück. Nun kann er mit seiner jungen Equipe beruhigt in die Zukunft schauen. Berg selbst geht in sein letztes halbes Jahr als aktiver Fußballer - nach der Saison wird er sich auf seine Tätigkeit als Trainer beschränken. "Wir haben so viele junge Spieler", frohlockt der Ex-Regionalligaspieler, "da werde ich nicht mehr gebraucht." Einen Zugang haben die Hackenheimer nicht zu vermelden. Mit Alexander Merz kehrt aber die etatmäßige Nummer eins nach längerer Verletzungspause in die Kiste zurück.
TuS Monzingen (7., 26. 36:39): Alle hatten sie den TuS zu Saisonbeginn auf dem Zettel, wenn es um den Titelfavoriten ging - nur Murat Yasar nicht. Und der Monzinger Trainer sollte recht behalten. "Uns war klar, dass es eine schwierige Saison wird", sagt Yasar und wird nicht müde zu betonen, dass das Topteam der Vorsaison an den Abgängen von Tufan Sahin und Marc Bitzer sowie den schöpferischen Pausen von Markus Schug und Major Amoah zu knabbern hat. Dazu gesellen sich einige Langzeitverletzte wie Timo Riemer - übrig bleibt ein Kader, der nicht mehr erwarten kann, als im Tabellenmittelfeld zu landen. Yasar: "Ich bin froh, dass wir nicht hinten rein gerutscht sind." Was den Trainer zuversichtlich stimmt: Entgegen dem allgemeinen Trend hatten die Monzinger eine gute Winterpausen-Vorbereitung.










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