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Testspiele: Spontane Beroder spielen 3:3 bei Bruchertseifen

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Und wollen Fußballer an Karneval ihre Form überprüfen, mangelt es oft an kickendem Personal. Dennoch gab's auch an diesem närrischen Wochenende ein paar wenige Testspiele im AK-Land.

SG Neitersen/Altenkirchen - SG Wallmenroth/Scheuerfeld 3:4 (1:3). Auf dem Kunstrasen in Weyerbusch kassierte Neitersen eine Niederlage, "die uns gezeigt hat, wo wir uns noch verbessern müssen", wie Trainer Thorsten Gerhardt es formulierte. Insbesondere die vier Gegentore schmeckten dem Coach des Bezirksligisten überhaupt nicht. "Dass wir so viele Treffer kassieren, spricht für sich", so Gerhardt. Kollege Enis Caglayan, der selbst zweimal traf, war indes zufrieden: "Unser Sieg war durchaus verdient." Einen guten Einstand feierte Markus Fürbass, der zuletzt in Salchendorf spielte und sich in der Winterpause der SG Wallmenroth angeschlossen hat. Er war neben Caglayan und Dominik Zimmermann der dritte Torschütze des A-Ligisten. Für Neitersen waren Carsten Rein, Mario Marth und Florian Sander erfolgreich.

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - SC Berod-Wahlrod 3:3 (1:2). Eigentlich hatte Bruchertseifen gegen Wissen spielen wollen, doch der VfB musste kurzfristig passen. Berod sprang auf den letzten Drücker ein und lieferte sich mit dem Bezirksliga-Rivalen einen packenden Schlagabtausch. "Das war ein ordentlicher Test", fand Bruchertseifens Vorsitzender Jochen Koschinski. Berods Spielertrainer Thomas Schäfer war froh, dass "wir überhaupt die Möglichkeit hatten, zu spielen". Markus Meyer brachte die Gastgeber in Führung, ehe Schäfer und Alexander Schneider die Partie noch vor der Pause drehten. Nach dem Seitenwechsel ging es dann munter hin und her. Heiko Schnabel glich zunächst per Foulelfmeter aus. Die erneute Beroder Führung durch Thomas Schäfer egalisierte René Meyer.

SG Herdorf - Germania Salchendorf 1:1 (0:0). Von vielen Fehlern war die Anfangsphase der SG Herdorf geprägt. Dann aber fing sich der Bezirksligist und war bis zur Pause die etwas bessere Mannschaft. Nach dem Wechsel hatten die Germania-Kicker leichte Vorteile und gingen nach einer Stunde auch in Führung. Herdorf bewahrte aber die Ruhe und wurde belohnt. Steffen Busch markierte in der 80. Minute das 1:1. "Insgesamt war es ein offenes, ausgeglichenes Spiel", sagte Herdorfs Trainer Dirk Spornhauer. "Ich denke, das war ein guter Test für uns. An Karneval kann man das als Trainer nicht unbedingt erwarten."

Von unserem Redakteur Marco Rosbach

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