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Rheinböllener Personalfragen

Bezirksliga Mitte - Fußball-Bezirksligist TuS Rheinböllen kann am heutigen Samstag um 17 Uhr im letzten Spiel vor der Winterpause zu Hause gegen die SG Ahrweiler/Bad Neuenahr das schaffen, was sich die Hunsrücker nach dem miserablen Start mit drei Punkten aus den ersten zwölf Partien als neues Ziel gesetzt haben. Den Anschluss ans untere Mittelfeld zu schaffen.

Vier Punkte trennen den Tabellenvorletzten noch von Immendorf und Soonwald, fünf von Leimbach und Gönnersdorf, acht von Höhr-Grenzhausen. Nimmt man Schlusslicht Eich hinzu, hat man die sieben Mannschaften die wohl den Abstieg unter sich ausmachen werden. Wobei Eich bereits sechs Zähler Rückstand auf den TuS hat. Rheinböllens Trainer Peter Ritter beurteilt die Lage so: "Es war unser Ziel, die Distanz zu verkürzen. Von daher ist unsere Ausgangslage besser geworden. Aber kein Thema: Ein Dreier gegen Ahrweiler wäre enorm wichtig, um dann so nah dran zu sein, wie wir es uns gewünscht haben." Nach der Winterpause erhofft er sich dann eine bessere Personalsituation. "Wir hatten da schon viel Pech", sagt Ritter. Rosig sieht es auch für die Ahrweiler-Partie nicht aus, aber immerhin besser als vorige Woche beim 0:4 in Bengen. Sven Pauer und Iljaz Gubetini sind auf alle Fälle wieder dabei. Auch Frank Kasper, der als Spielertrainer der Reserve zeitgleich gefordert war, steht im Kader. Youngster Dennis Simon ebenfalls. "Er ist nach seiner Grippe noch etwas wackelig auf den Beinen, aber prinzipiell sollte es für den Kader reichen", glaubt Ritter. Zu den weiteren Verletzten: Stefano Abraham konnte zumindest wieder laufen, sein Einsatz ist fraglich. Alex Kuznecov hat wieder mittrainiert, sein Coach ist noch unsicher, ob er ihn bringen kann. Einerseits ist es das letzte Spiel und danach Pause, andererseits will Ritter keine Folgeverletzung beim lange fehlenden Leistungsträger riskieren. Sebastian Görres fehlt weiter verletzt. Von Torjäger Oliver Reiner nach seiner Achillessehnen-OP ganz zu schweigen. Wer Reiner dieses Mal vertritt, lässt Ritter noch offen. "Als Nachfolger hat sich noch keiner beworben. Es ist unseren Stürmern nicht verboten, ins Tor zu treffen", schreibt der TuS-Coach den Offensivkräften ins Stammbuch.

Ob der TuS deshalb im Winter im Angriff nachlegt, ist offen. "Wir gucken nach ein, zwei erfahrenen Spielern", sagt Ritter nur. Gerüchte um Türkgücüs Spielertrainer Tamer Alimci, der schon in Rheinböllen kickte, will Ritter nicht groß kommentieren. "Ich habe nicht mit ihm gesprochen." Wasserstandsmeldungen zu Alimci gibt er nicht gerne ab. "Bei ihm wäre ich mir erst sicher, wenn er tatsächlich da ist." Dass B-Ligist SG Laudert Christian Hofrath gerne zurückhaben möchte, ist hingegen verbrieft. "In Laudert wird ja schon erzählt, dass alles klar ist", weiß Ritter. "Er hat großes Potenzial, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass er geht." Bleibt noch die Frage nach einem neuen Torwart im Winter. "Wir führen nach wie vor Gespräche", berichtet der TuS-Coach. Fest steht: Gegen Ahrweiler steht Sebastian Butz im TuS-Kasten. Letztmals eventuell. mb

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