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Frank Pies: Meine Rückkehr ist ein Freundschaftsdienst

Bezirksliga Mitte - Beim Hallenmasters in Simmern war Frank Pies vor Ort, aber im Tor des abstiegsgefährdeten Bezirksligisten TuS Rheinböllen um das Trainergespann Peter Ritter und Ercan Özcep stand er noch nicht. Aber das wird sich mit Beginn der Vorbereitung ändern.

Plausch beim Kreis-Bambinitag: Rheinböllens neuer Keeper Frank Pies (links) und sein spielender Co-Trainer Ercan Özcep trafen sich in Simmern und schauten ihrem Nachwuchs zu. Foto: Mirko Bernd
Mirko Bernd

Pies, der lange Jahre als bester Keeper im Hunsrück das Tor des damaligen Verbandsligisten TuS Argenthal hütete, ist zurück im überkreislichen Fußball. Zuletzt spielte der Dommershausener bei seinem Heimatverein SG Vorder-hunsrück. Davor war Pies drei Jahre lang Spielertrainer bei der SG Frankweiler/Beltheim in der C-Klasse. Warum der 41-Jährige den Schritt zum TuS wagt, erklärt er im Interview mit der RHZ.

Herr Pies, was hat den Ausschlag für Ihre Rückkehr ins überkreisliche Geschäft gegeben?

Es ist hauptsächlich ein Freundschaftsdienst. Ich will Peter und Özci helfen. Bei der SG Vorder-hunsrück gibt es genug Torhüter, dort herrscht keine Not. In Rheinböllen schon.

Wie ist Ihre Form? Trauen Sie sich die Bezirksliga zu?

Ja, ich traue mir das zu. Auch körperlich. Ich hatte zwar mal einen Bandscheibenvorfall zu Frankweilerer Zeiten, aber damit habe ich keine Probleme mehr. Klar ist man keine 18 mehr, aber Erfahrung macht viel aus.

Haben Sie denn zuletzt noch regelmäßig gespielt?

Ja, bei Vorderhunsrück habe ich die ganze Zeit in der Reserve gespielt und auch in der Ersten in der B Nord, wenn Stammkeeper Julian Retzmann gefehlt hat. Ich glaube, da habe ich sechs Spiele in dieser Saison gemacht.

Es soll Wirbel um Ihre Freigabe gegeben haben.

Da es im Winter ja keine Vorgabe gibt, wollte Vorderhunsrück erst das an Ablöse haben, was sie damals an Mörschbach (Pies spielte dort in der Bezirksliga ebenfalls unter Peter Ritter, die Red.) bezahlt haben. Aber ich bin jetzt 41 und da sollte man die Kirche im Dorf lassen. Das haben sie auch dann gemacht. Es gibt kein böses Blut.

Haben Sie Ihre neue Mannschaft schon gesehen?

Nein, auf dem Feld leider noch nicht. Das hat sich meistens mit unseren Spielen überschnitten.

Was sehen Sie als vordringlichste Aufgabe in Rheinböllen?

Ich will dazu beitragen, dass sich die Abwehr stabilisiert und Sicherheit reinbringen.

Glauben Sie, dass es noch zum Klassenerhalt reicht?

Ja. Das Probleme ist natürlich, dass es nicht mehr so viele Spiele sind. Es wird schwer, aber ich glaube, dass es noch reicht.

Und dann sehen wir Sie auch kommende Saison im TuS-Tor?

Das weiß ich nicht. Es geht jetzt erst mal um das halbe Jahr und dann gucken wir mal.

Das Gespräch führte Mirko Bernd

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