Bezirksliga Mitte: Mülheim II überzeugt einmal mehr
Fußball-Bezirksliga Mitte - Dank einer hervorragenden Leistung hat sich die Reserve der SG Mülheim-Kärlich am letzten Bezirksligaspieltag in diesem Jahr sicher mit 4:2 (3:1) gegen die SG Gönnersdorf durchgesetzt.
Damit ist auch die Revanche für die Hinspielniederlage gelungen, als die Mannschaft um Spielertrainer Benedikt Lauer ihre erste Saisonniederlage kassiert hatte. Dabei mussten die Gastgeber diesmal ohne Lauer antreten, der sich eine für Fußballer untypische Verletzung zugezogen hatte. Als Lehrer machte er seinen Schülern eine Übung am Barren vor und stürzte dabei so unglücklich, dass an einen Einsatz gegen Gönnersdorf nicht zu denken war. Aber auch ohne ihren Abwehrchef bot die Mannschaft eine überzeugende Vorstellung und verabschiedete sich mit einem weiteren Dreier in die Winterpause.
Hauptanteil am Erfolg hatte die überragende Offensive, die als einziges Manko zu viele Chancen ausließ. Auch die frühe Gästeführung durch Melf Hargens (3.) brachte die SG-Reserve nicht aus dem Konzept. Nur zehn Minuten später glich Daniel Molitor, nach feiner Vorarbeit von Christoph Krämer, aus. Es dauerte weitere acht Minuten, da war erneut Molitor zur Stelle und sorgte mit seinem zweiten Tor für die 2:1-Führung der Platzherren. Ein toller Freistoß von Adam Wilsdon (42.) brachte schließlich den 3:1-Pausenstand.
Im zweiten Spielabschnitt gab es noch eine Vielzahl von Chancen auf beiden Seiten, wobei sich auch Mülheims Torhüter Andy Pütz die Bestnote verdiente. Es dauerte bis zur 81. Minute, ehe der nächste Treffer fiel. SG-Abwehrspieler Andre Vogt war mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 4:1. Eine Minute später patzte er allerdings, als er einen Elfmeter verursachte. Die Chance ließ sich Gönnersdorf nicht nehmen - Sebastian Friedsam erzielte den zweiten Treffer für die Gäste. Es blieb dann beim verdienten 4:2. "Ich bin nicht nur mit dieser Leistung zufrieden, auch der gesamte bisherige Saisonverlauf war sensationell. Die Truppe wird auch hungrig aus der Winterpause kommen und weiter für Furore sorgen", versprach Benedikt Lauer.











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