Simon Maurer fühlt sich daheim
Trier - Die Mannschaft von Eintracht Trier bekam so richtig Feuer. Von den Fans im Stadion, den Anhängern und Sponsoren im VIP-Zelt, vom Trainer und natürlich auch von den Journalisten. Für ihre miserable Leistung hatten sich das die Eintracht-Akteure auch verdient. Das stellte auch Daniel Bauer nicht in Abrede, doch der Winter-Neuzugang der Eintracht machte auch auf einen anderen Blickwinkel aufmerksam: "Natürlich waren wir nicht gut, aber der SC Idar war auch ein starker Gegner, der uns das Leben schwer gemacht hat. Diese Mannschaft war sehr engagiert und Zweikampfstark. Sie hat nicht gespielt wie ein Tabellen-Vorletzter."
Vorletzter ist der SC nun nicht mehr. Mit jetzt 20 Punkten haben die Idarer zwei Ränge gut gemacht. Großen Anteil am Erfolg hatte Simon Maurer. Der Rückkehrer vom 1. FC Nürnberg war einfach nur glücklich nach dem Spiel: "Es ist einfach nur ein gutes Gefühl. Ich fühle mich daheim und dann haben wir auch noch gewonnen. "Ich denke, ich habe alles richtig gemacht."
Dass Maurer als rechter Außenverteidiger aufgeboten wurde, machte ihm nichts aus. "Ich habe das auch schon in Nürnberg gespielt und denke, dass meine Leistung okay war", sagte er. "Er hat ein sehr starkes Spiel gemacht", lobte SC-Trainer Sascha Hildmann, und Innenverteidiger Christoph Schunck meinte: "Simon hat sich nahtlos eingefügt. Man merkt, dass er in einem Profiklub gespielt hat. Das macht es einfacher, ihn verbal zu coachen."
Schunck gehörte im Übrigen einmal mehr zu den besten Idarern. Dass seine Hand nach dem Daumenbruch bandagiert war, beeinträchtigte ihn in keiner Weise. "Daran habe ich während des Spiels überhaupt nicht gedacht", sagte der mann, der mit Paul Garlinski wieder das bewährte Innenverteidiger-Bollwerk bildete.
Richtig Grund zur Freude hatte auch Robin Mertinitz. Hildmann hatte sich ihn als hängende Spitze entschieden und Konstantin Sawin sowie Ferhat Gündüz auf der Bank gelassen. Eine richtige Entscheidung. Dabei spielte es keine Rolle, dass Mertinitz aus Zerf bei Trier kommt. "Wir bewegen in einer zu hohen Klasse, als dass solche Überlegungen eine Rolle bei den Nominierungen spielen können", erklärte Hildmann und ergänzte: "Robin hat mich einfach im Training überzeugt." Mertinitz war dann auch rundum zufrieden: "Ich habe von meinem Einsatz direkt vor dem Spiel erfahren, und es ist natürlich ein super Gefühl hier im Moselstadion vor der Familie und Bekannten zu spielen. Dass wir dann auch noch gewonnen haben, macht das alles perfekt." Dass Eric Wischang schon nach sechs Minuten das Idarer Führungstor erzielte, empfand Mertinitz als gewaltigen Vorteil: "Mit einer Führung im Rücken läuft es sich viel leichter." sn










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