Supersportwagen McLaren F1 kracht bei Bendorf in Stauende
Bendorf. 100.000 Euro Sachschaden durch einen Moment der Unaufmerksamkeit: Auf der A48 vor Koblenz ist ein rund 1 Millionen Euro teurer McLaren F1 in einen Unfall verwickelt worden.
Das Manöver eines dunklen Kleinwagens soll dafür mitverantwortlich sein, dass an dem Wagen, der nur 100 Mal gebaut wurde, ein Schaden von geschätzten 100.000 Euro entstanden ist.
Der Fahrer, ein amerikanischer Geschäftsmann aus New York, war aus dem Westerwald in Richtung Trier unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Bendorf passierte es: Dort hatte es einen Rückstau gegeben. Ein Kleinwagen scherte dann auf den linken Streifen aus - wie Zeugen sagen, ohne zu blinken.
Das war das Verhängnis für den von hinten herannahenden 61-Jährigen in seinem Supersportwagen: Er wich auf die mittlere Spur aus, schaffte es aber nicht, dort rechtzeitig vor dem Stauende zu bremsen. Er fuhr auf einen Audi auf und schob den dann noch auf einen weiteren Kleinwagen.
Jetzt wird nach Zeugen gesucht, die weitere Angaben zu dem vermutlich schwarz/dunkel-grauen Kleinwagen machen oder mehr zum Unfall sagen können.
Der Besitzer ließ den beschädigten F1, von dem als straßenzugelassene Variante nur 72 Stück verkauft wurden, direkt an den Nürburgring schleppen. Eine Spezialfirma soll ihn dort reparieren. Der Fahrer wurde von einem Engländer mit einem Mercedes AMG SL abgeholt.
1995 hatte der BMW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pietschesrieder einen F1 zu Schrott gefahren, als er auf einer bayerischen Landstraße in einer Kurve von der Fahrbahn abkam.




















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