Suizid bei Kontrolle: Hunsrücker schießt sich in den Kopf
Simmern - Ein Mann aus dem Hunsrück beging auf spektakuläre Weise Selbstmord. Er war mit seiner schwarzen Mercedes-Limusine auf der B50 zwischen Flughafen Hahn und Simmern unterwegs und fuhr Schlangenlinien.
Eine Verkehrsteilnehmerin, die das sah und auch beobachtet hatte, wie der Mann mit seinem Auto die Leitplanken touchierte, alarmierte gegen 15 Uhr die Polizei. Ein Streifenwagen nahm die Verfolgung auf und stellte den Mann etwa eine Viertelstunde später an der Kreiselabfahrt in Simmern.
Ein Polizeibeamter tritt an das Fahrerfenster heran und fragt routinemäßig nach Führerschein und Fahrzeugschein. Bereits nach den ersten Worten hat der Fahrer - so die Polizei - plötzlich eine Schusswaffe in der Hand. Der offensichtlich angetrunkene Mann bedroht damit kurz den Kontrollbeamten aus dem Fenster heraus, worauf der sich mit einigen schnellen Schritten hinter dem Streifenwagen in Deckung bringen kann.
Der Mercedes-Fahrer steigt aus und geht um seinen Wagen herum, immer noch mit der Pistole in der Hand. An der Pkw-Front angekommen, bleibt er stehen, richtet die Pistole unvermittelt gegen seinen Kopf und drückt ab. All dies geschah innerhalb weniger Sekunden.
Kurz danach starb der 48-Jährige. Weder der Notarzt noch der inzwischen herbeigerufene Rettungshubschrauber konnten ihn noch retten.
Die Polizei ermittelt derzeit die Vorgeschichte der Tat, die eventuellen Motive und die Herkunft der Waffe. Die Kripo Koblenz und die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach haben den Fall übernommen.
Die B 50 war im Bereich der Anschlussstelle Simmern-Mitte für rund zwei Stunden gesperrt.





















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