Saar-Grüne fordern Atomausstieg bis 2017
Remich (dpa) - Die Saar-Grünen haben eine Energiewende und den Atomausstieg innerhalb der nächsten Legislaturperiode des Bundestags (2013-2017) gefordert. Die Delegierten eines Landesparteitags verabschiedeten am Wochenende im luxemburgischen Remich eine Resolution mit dem Titel "Ausstieg. Endgültig, Jetzt! Atomkraftwerke abschalten!"
In der Resolution wird auch eine zügige Überprüfung aller europäischen Atomkraftwerke unter Einbeziehung der Anrainerstaaten und eine schnellstmögliche Abschaltung des Atomkraftwerks im französischen Cattenom - nahe der Grenze zu Deutschland und Luxemburg - verlangt.
"Die nukleare Katastrophe von Fukushima ist endgültig als Zäsur in der Energiepolitik zu werten. In eine weitere Katastrophe dürfen wir nicht sehenden Auges hineinschlittern", heißt es in dem Papier. Für Deutschland wird ein "neues Energiekonzept" gefordert mit stärkerer Förderung von "dezentralen" Energien wie Solar- und Windkraft oder Geothermie.
In einer weiteren Resolution wurde zudem eine stärkere Zusammenarbeit in der SaarLorLux-Region verlangt - etwa beim grenzüberschreitenden Personennahverkehr oder bei Umweltprojekten. Die im Saarland mit CDU und FDP regierenden Grünen haben nach eigenen Angaben derzeit rund 1400 Mitglieder.



















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