Rechnungshof: Nürburgring-Pacht zu niedrig
Rheinland-Pfalz - Der Nürburgring kommt nicht aus den Schlagzeilen. Der Landesrechnungshof schreibt in seinem jüngsten Bericht, der vorab im Internet kursiert, dass die von der Landesregierung ausgehandelte Pacht zu niedrig ist, um Zins und Tilgung des 330-Millionen-Darlehens zu bedienen.
Wörtlich heißt es: „In den Jahren 2011 bis 2030 können bei der Gesellschaft Jahresfehlbeträge von insgesamt 210 Millionen Euro anfallen, die Stützungsmaßnahmen ihrer Gesellschafter erfordern.“ Die Mindestpacht liegt bei maximal 15 Millionen Euro.
Um ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielen zu können, benötigt die nahezu landseigene Nürburgring GmbH nach Ansicht der Speyrer Kontrolleure im Schnitt eine Pacht von 24,5 Millionen Euro jährlich.
Die düstere Prognose des Rechnungshofs: Die vertraglich vereinbarte Mindestpacht reicht nicht aus, um Zinsaufwendungen und Abschreibungen der Nürburgring GmbH vollständig zu erwirtschaften.
Von unserem Redakteur Dietmar Brück
Teile des Rechnungshofberichts gibt es hier (PDF) nachzulesen.




















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