Piratische Zustände in Montabaur: Am Wochenende wählte die Landespartei den Koblenzer Heiko Müller zu ihrem neuen Chef.
Sascha Ditscher
Montabaur. Ruhe. Das Wort ruft Johannes Ponader den knapp 140 Piraten in der Montabaurer Stadthalle immer wieder zu. Der Mann mit der markanten Halbglatze, Brille und dem weißen Schal trägt die Sandalen heute wieder barfüßig. Wie bei Günther Jauch, wo er vor einem Millionenpublikum als twitternder Talkshowgast auffiel.
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In Montabaur, beim Landesparteitag der rheinland-pfälzischen Piraten, ist der gerade erst zum politischen Geschäftsführer der Bundespartei gewählte Ponader der Ruhestifter. Er ist eigens angereist, um die Versammlung zu leiten. Wirklich ruhig ist es aber nur zu Beginn, als der 35-Jährige vom Siegeszug der Piraten in Berlin und drei weiteren Bundesländern erzählt.