Mainz wählt unter acht Kandidaten - erstmals Casting-Sieger
Mainz - Bei der Mainzer Oberbürgermeisterwahl in fünf Wochen tritt erstmals ein Casting-Sieger an.
Der unabhängige Rainer Riemann ging aus einem Wettbewerb der Studentenzeitschrift Stuz als Sieger hervor. Insgesamt kandidieren nach Angaben der Landeshauptstadt vom Montag am 11. März acht Bewerber für den Posten des Stadtoberhaupts.
- Der unabhängige Rainer Riemann
- Ein weiterer unabhängiger Kandidat: der frühere Feuerwehrmann Klaus Bohland.
- Die Piraten treten erstmals in Mainz an - mit Matthias Heppner.
- Für die SPD bewirbt sich Bildungsstaatssekretär Michael Ebling.
- Für die CDU Lukas Augustin.
- Für die Grünen der Bürgermeister - und amtierende OB - Günter Beck.
- Die Ökologisch-Demokratische Partei/Freie Wähler hat Generalsekretär Claudius Moseler aufgestellt.
- Die Bürgerbewegung Pro Mainz - früher Republikaner - tritt mit Heinz-Werner Stumpf an.
Der Wahlausschuss der Stadt bestätigte die acht Kandidaten am Montag. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit bekommt, gehen die zwei Bewerber mit den meisten Stimmen in die Stichwahl am 25. März.
Bei der Wahl 2004 traten nur vier Kandidaten an.
Der bisherige Amtsinhaber Jens Beutel (SPD) war wegen einer Affäre um mehrere nicht bezahlte Gläser Rotwein bei einer Reise ins afrikanische Ruanda 2011 zurückgetreten. Eigentlich hätte seine Amtszeit bis 2013 gedauert. Alle bisherigen Stadtoberhäupter waren SPD-Politiker. Zur Wahl aufgerufen sind rund 154 000 Mainzer.





















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