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Nürburgring meldet: Anwohner wollen weniger Kritik

Nürburgring - Die Menschen am Nürburgring wollen laut Nürburgring nichts mehr von Skandalen dort hören oder lesen. Die Verantwortlichen stützen sich dabei auf die Ergebnisse einer vom Nürburgring in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage.

Für Jörg Lindner, Geschäftsführer der Nürburgring GmbH belegen die Zahlen der Umfrage, "dass eine deutliche Diskrepanz zwischen medialer Berichterstattung und tatsächlicher öffentlicher Meinung besteht“. Das Unternehmen hatte von TNS Emnid zwischen dem 15. und 17. März 1000 Anwohnern der Landkreise Ahrweiler (321 Befragte), Mayen-Koblenz (526) und Vulkaneifel (153) befragen lassen. Darunter waren 487 Männer und 513 Frauen.

40 Prozent der Anwohner erklärten, dass sie die Berichterstattung in den Medien als zu einseitig und negativ bewerten. 34 Prozent bewerten sie als angemessen. 12 Prozent fanden sie aber zu positiv. 

80 Prozent "wünschen" sich laut Pressemitteilung (PDF) zudem, dass sich die Medien in ihren Darstellungen wieder auf den Motorsport konzentrieren. Gleichwohl erklärten 51 Prozent der Befragten, dass die Diskussion Auswirkungen auf die Landtagswahl hat. 43 Prozent glauben das nicht.

Was die Pressemitteilung nicht verrät: Methodisch wurde etwas getrickst - es wurden zwei unterschiedliche Verfahren eingesetzt. Bei einigen Fragen gab es mehrere Antwortmöglichkeiten, bei anderen wurde lediglich gefragt, ob die Befragten vorgegebenen Aussagen zustimmen.

So stimmte ein sehr hoher Anteil von 80 Prozent der Aussage zu: "Die Berichterstattung über den Nürburgring soll sich wieder auf den Sport konzentrieren". 82 Prozent stimmten dem vorgegebenen Satz zu: "Ich finde es gut, dass der Nürburgring jetzt ganzjährig als Freizeit- und Businesszentrum genutzt werden kann". 57 Prozent erklärten auch ihre Übereinstimmung mit dem Satz: "Den Nürburgring privat zu  betreiben, halte ich für den richtigen Schritt." Aus der Formulierung in der Pressemitteilung lässt sich dann Rückhalt für die Landesregierung herauslesen: "57 Prozent halten den Entschluss der Landesregierung, die Rennstrecke privat zu betreiben, für den richtigen Schritt."

Geschäftsführer Jörg Lindner sieht in der Umfrage eine Bestätigung, "auch gegen mancherorts aufkeimende Widerstände an unserem Kurs festzuhalten“. Lindner versichert: „Motorsport ist und bleibt weiterhin das Kerngeschäft am Nürburgring.“ Als Beleg für die Richtigkeit wertete er auch, dass 70 Prozent der Umfrageteilnehmer sich darüber freuen, dass die Formel 1 in diesem Jahr am Nürburgring gastiert. 19 Prozent verneinten das. Die Zustimmung zu anderen Veranstaltungen war nicht abgefragt worden. (law)

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1,7 (3 Stimmen)

Leserkommentare (14)

1
von 20SaKu01 vom 22.03 - 07:48 Uhr
Lediglich Ihre Beiträge und Nazi-Vergleiche sind skandalös!
2
von eifler vom 22.03 - 07:55 Uhr
Eine Frechheit diese Umfrage ! Ich hoffe Herr Beck hat diesmal den Mut die Kosten dieser Umfrage den Herrn Richter und Lindner persönlich in ...
3
von trusi vom 22.03 - 10:29 Uhr
Wer bezahlt denn diese Umfrage? Die Staatskanzlei? Echt ein Witz, so eine getürkte Umfrage zum Thema Nürburgring ein paar Tage vor der Wahl zu ...

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