Mainz: Treffen von vier Internetbekanntschaften gipfelt im Streit um Sex
Mainz - Zwei junge Mädchen (15 und 16 Jahre) aus Frankfurt hatten über ein soziales Netzwerk zwei junge Männer (17 und 22 Jahre) aus Mainz kennengelernt. Nach etwa einer Woche wollten sie sich kennenlernen und verabredeten sich am Hauptbahnhof in Mainz.
Dort stiegen die beiden Mädchen zu den Männern ins Auto und fuhren an den Winterhafen. Als sie nach einer Stunde wieder nach Hause wollten, versprachen die Männer, sie zum Bahnhof zu bringen. Von wegen: Sie fuhren zur Nato-Rampe nach Laubenheim, wo sie die Mädchen herausließen, ihre Sachen ins Gras warfen und einfach verschwanden.
Da die Mädchen ihre Sachen noch im Wagen vermuteten, riefen sie die Mainzer per Handy an. Die Männer ließen sie auch in dem Glauben. Ihr Deal: Sex - oder es gibt die Taschen nicht zurück.
Die Mädchen vereinbarten einen neuen Treffpunkt am Hauptbahnhof, wo es dann zum Streit kam, denn die Sachen lagen ja in Laubenheim. Letztlich erstatteten die Mädchen Anzeige bei der Bundespolizei. Inzwischen hatte ein ehrlicher Finder ihre Sachen an der Nato-Rampe entdeckt und bei der Polizei in der Innenstadt abgegeben.
Die Polizei warnt: Wer sich mit „neuen“ Bekannten treffen möchte, sollte dies immer an einem belebten Ort tun, um im Notfall Passanten um Hilfe bitten zu können. Manchmal verbergen sich hinter den neuen Bekannten oder hinter den Profilen auch Personen mit unlauteren oder unseriösen Absichten oder - wie in diesem Fall – entwickeln sich solche im Verlaufe des Treffens.




















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