Beck übt Kritik an Nürburgring-Managern
Rheinland-Pfalz - Ministerpräsident Kurt Beck wirft den Nürburgring-Pächtern eine mangelnde Einbindung der Region rund um die Rennstrecke vor. „Die Pächter hatten zugesagt, das zu tun. Es scheint mir nicht ausreichend gelungen“, erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung.
Und weiter: „Ob es ausreichend versucht wurde, lasse ich jetzt mal offen.“ Der neu eingerichtete runde Tisch dient seiner Ansicht nach unter anderem dazu, dieses Defizit auszugleichen. An ihm suchen Politiker, Gewerkschafter und Betriebsrat nach Lösungen, um drohende Kündigungen möglichst abzuwenden.
Das finanzielle Engagement des Landes am Ring bezeichnete der Ministerpräsident als Strukturpolitik, die von öffentlichen Zuwendungen abhängig bleibt: „Man kann jetzt nicht erwarten, dass sich der gesamte Nürburgring plötzlich selbst trägt. Das tut er auch in Zukunft nicht. Aber natürlich wollen wir einen möglichst großen wirtschaftlichen Erfolg.“
Beck geht offenbar nicht mehr davon aus, dass die 330-Millionen-Euro-Investition für den Steuerzahler wieder komplett erwirtschaftet wird. Der Ministerpräsident wörtlich: „Ich hoffe, dass ein wesentlicher Teil davon hereinkommen wird.“ Innenminister Roger Lewentz (SPD) erklärte unterdessen, dass er im Streit um die Nürburgring-Pacht bis Karneval Klarheit haben will.
Von unserem Redakteur Dietmar Brück




















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