Schulstreit: Ministerium wehrt sich
Cochem-Zell. Die CDU-Landtagsabgeordnete Anke Beilstein hatte der Landesregierung unverantwortliches Handeln beim Thema Schulpolitik vorgeworfen. Darauf reagiert jetzt der Sprecher des Bildungsministeriums in Mainz, Wolf-Jürgen Karle.
Karle erklärt, dass Beilstein bei ihrer Kritik an der Landesregierung nicht darlege, wie sie sich eigentlich selbst ein zukunftsfähiges weiterführendes Schulangebot im Kreis Cochem-Zell vorstelle. Beilstein arbeite stattdessen mit Unterstellungen, die jeder Grundlage entbehren würden, so Karle weiter.
Die Landesregierung habe mit der Schulstrukturreform wichtige Weichen gestellt, um durch ein durchlässiges und aufstiegsorientiertes Schulsystem, mehr jungen Menschen Chancen zu höheren Bildungsabschlüssen zu öffnen und zugleich ein Höchstmaß an Wahlmöglichkeiten für Eltern zu bieten. Es sei zu hoffen, dass auch im Kreis Cochem-Zell die Planungen für ein wirklich zukunftsfähiges schulisches Angebot bald abgeschlossen sein werden. Das Bildungsministerium in Mainz habe jedenfalls bereits in Gesprächen mit dem Cochem-Zeller Landrat das hohe Interesse an solch einem Angebot deutlich gemacht und dazu bereits erste Schritte angeregt.













Diesen Artikel versenden