Suche nach Partnern bei Kommunalreform
VG Meisenheim - Die Diskussion um die Auswirkungen der Kommunalreform auf die Verbandsgemeinde Meisenheim wird heftiger.
Vermutlich muss die kleine VG am Glan mit einer anderen fusionieren oder andere Orte „anwerben“, also „auf Brautschau gehen“. Bürgermeister Alfons Schneider hat zwar im VG-Rat von diesbezüglichen Gesprächen mit Bürgermeistern berichtet, lehnte es aber ab, im öffentlichen Teil Namen zu nennen.
Wir wollen jetzt wissen: Was halten Bürgermeister von Orten, die an die Verbandsgemeinde Meisenheim angrenzen, von einem möglichen Zusammenschluss?
Gerhard Gins (Odenbach) gibt sich vorsichtig: „Was Genaues weiß man nicht.“ Er sei mit der Zugehörigkeit zur VG Lauterecken zufrieden. Sollte jedoch bei einer Fusion der Verbandsgemeinden Lauterecken und Wolfstein der Verwaltungssitz Wolfstein zugeschlagen werden, sei Meisenheim für die Odenbacher interessanter. Schließlich liegt die Glanstadt direkt „vor der Haustür“, hier kaufen die Odenbacher ein oder gehen hier zum Arzt. Allerdings gelte derzeit in Sachen Gebietsreform: „Was man hat, das weiß man, und was man kriegen soll, das weiß man nicht.“
Wilhelm Marx (Lauschied) gibt zu bedenken, dass die Bürger seiner Gemeinde „mehr nach Bad Sobernheim orientiert“ sind. Bei der Kommunalreform sei vieles zu berücksichtigen. „Als Braut sind wir ein Problem“, räumt Marx ein, denn die Ortsgemeinde in der VG Bad Sobernheim ist hoch verschuldet. (kd)













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