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Bahn sagt allen Helfern Danke

St. Goar - Die Bahn AG hat alle Helfer, die an der Rettungsaktion beim Intercity-Unglück am 11. September bei St. Goar mit angepackt haben, zu einer Dankesfeier in die Rheinfelshalle eingeladen. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von zehn bis zwölf Millionen Euro entstanden.

Dankeschön der Bahn: Die ehrenamtlicher Helfer beim ICE-Unglück durften sich in der St. Goarer Rheinfelshalle am Büfett bedienen.
Suzanne Breitbach

"Sie haben unseren Kunden toll geholfen“, bedankte sich der Konzernbevollmächtigte für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Udo Wagner, bei mehr als 200 Einsatzkräften, die der Einladung nach St. Goar gefolgt waren. 98 Kundenantworten hatte Udo Wagner auf seinem Schreibtisch erhalten. Darunter befindet sich auch ein Brief von einer älteren Dame aus Korea, die sich auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen mit ihrem Enkelkind befand. Alle Briefschreiber bedankten sich ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung der Helfer. Kein einziger Reisender der mehr als 800 Fahrgäste aus 21 Nationen habe sich beschwert.

„Das ist ein Zeichen dafür, welchen tollen Job Sie mit ihrem ehrenamtlichen Engagement vollbracht haben. Dafür möchten wir uns in aller Form bei Ihnen bedanken“, übermittelte Wagner auch den Dank des Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube. „Sie sind die Eckpfeiler für das gesamte System in Deutschland. Wir wollen unsere Wertschätzung darüber entgegenbringen, was sie am Nachmittag des 11. Septembers bei extremem Starkregen nach dem Hangrutsch, dem Entgleisen der vier Waggons und der Lok an Leistungen erbracht haben“, lobte der Vorsitzende des Vorstands Oliver Kraft die ehrenamtlichen Helfer.

Rückblick: In weniger als einer halben Stunden waren mehr als 200 Rettungskräfte vor Ort gewesen. Sie meisterten die logistisch schwierige Aufgabe, alle Passagiere zu evakuieren und in der Rheinfelshalle zu versorgen. „Bei Ihnen hier sind wir gut aufgehoben“, beendete Oliver Kraft seine kurze Ansprache und eröffnete das warm-kalte Büffet vom Hotel Loreleyblick, an dem sich die Feuerwehren St. Goar, Oberwesel, Biebernheim, Damscheid, Niederburg, Perscheid, Werlau, Emmelshausen, Gondershausen, Bad Salzig, Simmern stärkten. Mit von der Partie waren auch Kreisfeuerwehrinspekteur Otto Wendling, sein Stellvertreter Stefan Bohnenberger, Mitarbeiter des St. Goarer Bauhofs, die DLRG Bad Salzig, die Malteser und das THW Simmern. Auch Polizei und Rotes Kreuz schauten vorbei. Ebenfalls eingeladen waren die Bahn-Mitarbeiter, die bei der Evakuierung und anschließenden Räumung der Unfallstelle mitarbeiteten. sub

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