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Remagen

Remagen verzaubert von Laser und Licht

Südländische Temperaturen, ein tolles Rahmenprogramm und ein furioser Sonnenuntergang als Auftakt sorgten am Wochenende für beste Bedingungen des Großereignisses „Rhein in Flammen“.

Ein Anblick, der Eindruck macht: „Rhein in Flammen“ in Remagen.
Ein Anblick, der Eindruck macht: „Rhein in Flammen“ in Remagen.
Foto: Hans-Jürgen Vollrath

Remagen – Südländische Temperaturen, ein tolles Rahmenprogramm und ein furioser Sonnenuntergang als Auftakt sorgten am Wochenende für beste Bedingungen des Großereignisses „Rhein in Flammen“.

Tausende Flanierer fanden sich am Samstagabend an der Remagener Rheinpromenade und dem weiteren Verlauf des Flusses ein, um das Spektakel zu verfolgen. Entweder an einem der heiß begehrten Sitzplätze der Gastronomie, dicht an dicht an der „Reling“ der Promenade, auf einer der zahlreichen Balkonpartys der Wohnhäuser oder etwas abseits der Menge beim Picknick.

Mit insgesamt 14 Kilometern hatte die Stadt Remagen den längsten Streckenabschnitt des Ereignisses zu illuminieren. 2000 Bengalfeuer tauchten das Rheintal in magisches Licht und säumten den Parcours der 60 erleuchteten Schiffe mit ihren rund 16 000 Gästen. Dem Niedrigwasser zum Trotz, das den Veranstaltern der Tourismus und Kongress GmbH Bonn zuvor noch Sorgen bereitet hatte, verlief das diesjährige „Rhein in Flammen“ laut dem Remagener Verkehrsamtsleiter Martin Tillmann ohne Probleme. Der niedrige Pegelstand hatte sogar etwas für sich. Denn sozusagen „von der Loge aus“ konnten die Besucher das Feuerwerk der Römerstadt genießen. Dies wurde nämlich erstmals direkt gegenüber dem Caracciola-Platz an der Promenade am Erpeler Ufer bei Rheinkilometer 641 abgeschossen und nicht wie in den früheren Jahren auf einem großen Grundstück auf der Erpeler Seite in Höhe der Apollinariskirche.

Nach dem Eröffnungsschauspiel in der Römerstadt samt der mittels „Spacecannons“ als Laserluftbild dargestellten Brücke von Remagen ging der farbenprächtige Himmelsreigen parallel zu dem Schiffskonvoi in den beteiligten Rheingemeinden bis Bonn weiter. Das Ihre zur Illumination taten die Gäste mit Leuchtbändchen dazu, mit denen sie in Massen von der Rhein-Zeitung versorgt worden waren. Später fanden sich zahlreiche Musikliebhaber im „Biergarten“ vor der Bühne ein, wo nach einer 80er-Jahre-Party die Band Rock Company einen tanzbaren Rundumschlag der großen Rockbands präsentierte.

Der Frühling kommt in neuem Gewand – das galt in diesem Jahr auch für den gleichnamigen Markt, für den sich die Veranstalter ein neues Konzept unter der Überschrift „Remagen mag ich – fit und mobil“ ausgedacht hatten. Bei den hohen Temperaturen bieten sich Freiluftaktivitäten an – demgemäß hatten die Organisatoren die Idee, das Fest mit Tiefseilklettergarten, Kletterwand, Rollenrutsche, Fahrrad- und Rollstuhlparcours, Infoständen von Sportvereinen, einer Ausstellung von Elektrofahrzeugen und einer sonntäglichen BMX-Show auf der Promenade entsprechend aufzupäppeln.

Als passende Ergänzung erwiesen sich die Fahrradführungen des Arp Museums zum Skulpturenufer. Zudem wurde das Fest auf das gesamte Wochenende ausgedehnt. So ließ man am Sonntag gleich die Bühne vom Vorabend auf der Promenade stehen. Hier wie auch auf der zweiten Bühne vor dem Rathaus folgte mit den Kölner Liedermachern Dom-Go, dem Musikkorps der Stadtsoldaten, den Tanzgruppen der Magic Dancers und der Hafengarde Oberwinter sowie der Sinziger Rockband Next Patient please Unterhaltung Schlag auf Schlag.

Parallel hierzu startete der Genießerfrühling des Remagener Wirtestammtischs mit allerlei Köstlichkeiten in die Saison, und die Geschäfte der Innenstadt hielten am verkaufsoffenen Sonntag Angebote sowie Spielideen für Kinder und Erwachsene bereit. Von Großveranstaltungen an der Rheinpromenade profitiert, so zeigte sich am Wochenende, auch die Innenstadt. „Es kristallisiert sich heraus, dass Besucher vom Ufer auch zunehmend den Weg nach ,oben’ finden“, stellte Wirtschaftsförderer Marc Bors zufrieden fest.

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