Anhörung in Stromberg: Bürger bleiben bei ihrer Meinung zum Kalkabbau
Kreis Bad Kreuznach - 166 Bürger haben ihre Meinung zum vom Stromberger Unternehmen Schaefer Kalk beantragten erweiterten Abbau bis 2017 im Steinbruch Hunsfels vorgelegt. Viele von ihnen waren zur nicht öffentlichen Anhörung am Dienstag in der Deutscher-Michel-Halle nach Stromberg gekommen.
Die Kreisverwaltung, Vertreter von Fachbehörden, Stadt und Verbandsgemeinde Stromberg nahmen die Anregungen und Einwände auf. Die Antragsteller konten mit den Behörden und den Vertretern des Unternehmens darüber diskutieren.
Gegenstand der Einwendungen waren Bedenken zu Luftschadstoffen, Geruchsimmissionen, der Zunahme der Verkehrsbelastung sowie Schall- und Erschütterungsimmissionen durch den Steinbruchbetrieb. Breiten Raum nahm das Thema ein, wie sich Erschütterungen auf den Menschen und auf die Gebäude auswirken. „Die Betroffenen haben erhebliche Bedenken, dass verstärkte Belastungen auf sie zukommen werden“, schreibt die Kreisverwaltung nach der Anhörung in Stromberg.
Diskutiert wurden außerdem Grundwasserspiegelveränderungen im Nahbereich des Steinbruchs und im angrenzenden Stadtgebiet. Und: es wurden die „Schutzgüter“ Landschaftsbild, Wasser und die Erholungsfunktion behandelt.
„In dem Termin konnten die Einwender letztlich durch die Argumentation der anwesenden Fachbehörden nicht überzeugt werden, dass durch das Vorhaben keine neuen oder weitergehenden Belastungen entstehen werden“, formuliert der kreis sein Fazit.
Nach Auswertung des Erörterungstermins vom Dienstag wird die Kreisverwaltung über den Planfeststellungsantrag zum Kalkabbau entscheiden.













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