Lässig: Xavier Naidoo beim Konzert auf der Loreley.
Damian Morcinek
Der Nachthimmel über der Loreley ist sternklar. Deutlich zeichnen sich die Konstellationen der hellen Himmelskörper über den Köpfen der knapp 10 000 Zuschauer ab, die wie gebannt auf die Freilichtbühne starren. Sie haben nur Augen für einen „Stern“ – Xavier Naidoo.
Lässig lehnt der Soul- und R’n’B-Sänger am Mikrofonständer. Gleißendes Licht fällt ihm vom Bühnendach aus in den Rücken; seine Silhouette umgeben von waberndem Nebel. Erst als eine Projektion die komplette Bühne mit sanft wogenden Wasserwellen überzieht, wird Naidoos Gesicht für die Menge sichtbar – und das Konzert beginnt.