Eine dicke schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Kurz vor elf Uhr hörte eine Bewohnerin, die sich allein im oberen Stockwerk des Hauses befand, einen lauten Knall aus dem Wintergarten. Gleichzeitig vernahm sie das Bersten der Glasscheiben. Innerhalb weniger Minuten schossen meterhohe Flammen aus dem Wintergarten, die unvermittelt das Obergeschoss und den Dachstuhl des Wohnhauses entzündeten.
80 Feuerwehrleute im Einsatz
Als die ersten Feuerwehren eintrafen, stand das gesamte Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Unverletzt konnte sich die Frau aus dem Inferno retten. Die zwei Kinder waren zum Glück in der Schule, der Ehemann weilte zur Hochseeangeltour an der Ostsee.Große Probleme bereitete bei der Bekämpfung der Flammen die Wasserversorgung. Das örtliche Rohrnetz war völlig unterdimensioniert, konnte die erforderlichen Löschwassermengen nicht liefern. Die Einsatzleitung entscheid sich deshalb für die Versorgung mit Tankfahrzeugen. Rund 80 Feuerwehrleute der Wehren aus Ohlweiler, Simmern, Tiefenbach und Kümbdchen-Keidelheim sowie Tanklöschfahrzeuge aus Kirchberg, Rheinböllen und Kastellaun waren im Einsatz.
Die Brandursache steht noch nicht fest, die polizeilichen Ermittlungen laufen. Der Sachschaden, an dem 2001 erbauten und im vergangene Jahr komplett renovierten Einfamilienhaus beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizeiinspektion Simmern auf mindestens 200.000 Euro. Die Brandursache steht noch nicht fest, die polizeilichen Ermittlungen laufen. wd













































































