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  • Bernie Ecclestone zur Rhein-Zeitung: Kein Formel-1-Rennen auf deutschem Boden [Update]

    Rheinland-Pfalz. Es wird in diesem Jahr kein Formel-1-Rennen auf deutschem Boden geben - weder am Nürburgring noch am Hockenheimring: Das erklärte Chefvermarkter Bernie Ecclestone gegenüber unserer Zeitung. In einer E-Mail aus London, von ihm persönlich unterzeichnet, äußerte der Milliardär sein tiefes Bedauern über diese Entwicklung. Später schwächte er das dann wieder etwas ab. 

    Von unserem Redakteur Dietmar Brück

    Unterschrift von der Rhein-Zeitung unkenntlich gemacht.
    Unterschrift von der Rhein-Zeitung unkenntlich gemacht.

    Harte Nachricht für den Nürburgring von Formel 1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone. Wörtlich schrieb er unserer Zeitung: „Ich bin so traurig wie unsere Fans, dass es kein Formel-1-Rennen in Deutschland geben wird.“ Damit dürften im Sommer dieses Jahres sowohl der Nürburgring als auch die Rennstrecke in Hockenheim aus dem Rennen sein.

    Sollte der gewiefte Pokerspieler Ecclestone es sich nicht noch anders überlegen, würde er mit einer großen Tradition brechen. In diesem Jahr dürfte es demnach keinen Grand Prix auf deutschem Boden geben. Ecclestone zur Begründung: „Es ist eine Tatsache, dass die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren so gering gewesen sind, dass es für die Vermarkter in Deutschland wirtschaftlich nicht machbar ist.“

    Ecclestone säte bereits früher Zweifel

    Die Verhandlungen mit Ecclestone hatten sich wochenlang hingezogen. Nach der Übernahme des Nürburgrings hatte das russisch geprägte Konsortium gegenüber unserer Zeitung erklärt, besonders auf die Formel 1 zu setzen. Doch dann fuhren sich die Verhandlungen fest. Erst erklärte Ecclestone, den deutschen Grand Prix in Hockenheim austragen zu wollen, dann säte er erste Zweifel, dass es eventuell gar kein Rennen in Deutschland gebe. So klar wie in der jetzigen Mail hat Ecclestone sich indes noch nie geäußert.

    Offenbar hängt das deutsche Rennen am Preis. Ecclestone will dem Vernehmen nach keine Sonderkonditionen mehr gewähren. In Asien und im arabischen Raum lässt sich deutlich mehr verdienen. Das Formel-1-Rennen in Deutschland war bereits für den 19. Juli im Rennkalender terminiert.

    [Update:] Am späten Abend schwächte Ecclestone seine Aussage gegenüber der Agentur Reuters etwas ab. Er bestätigte, sich zu unserer Zeitung so geäußert zu haben. Und es sehe "nicht gut aus, aber wir versuchen, es (das Rennen in Deutschland) zu retten. Ich will es nicht verlieren."

    Eine Reaktion auf Twitter dazu:

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