Hüttendorf strahlt gemütliche Atmosphäre aus
Westerburg - Der Alte Markt von Westerburg zeigt sich beim Pfefferkuchenmarkt von seinem schönsten Gesicht: Die festlich geschmückten Häuser sind ein prunkvoller Rahmen für die große, glänzende Tanne, die weithin über den Ständen und dem gemütlichen Hüttendorf thront. Behaglichkeit liegt in der Luft und lässt die Hektik des Alltags vergessen. Ein bisschen Zeit sollte man schon mitbringen, um den Zauber des Pfefferkuchenmarktes genießen zu können.
Mit dem Rahmenprogramm „von Bürgern für Bürger“ wird seit einigen Jahren ein erfolgreicher Weg beschritten. Schon bei der Eröffnung, die von Philipp Ferger moderiert wurde, zeigten heimische Musiker, dass sie gerne die Aufgabe übernehmen, ihre Mitbewohner mit einem weihnachtlichen Repertoire zu erfreuen. "Mit den Liedern der Stadtkapelle kommt Weihnachtsstimmung auf", dankte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz und wünschte allen eine besinnliche Zeit. Seinem Dank an alle Organisatoren, Mitwirkenden und helfenden Hände schloss sich Dr. Werner Wengenroth im Namen des Westerburger Gewerbevereins gerne an. Blumen überreichte er an die Festwirtin Bärbel Kunz und an Nina Engel, die "inzwischen das Gesicht des Pfefferkuchenmarktes geworden ist - unser Weihnachtsengel", wie Dr. Wengenroth erklärte.
Zum erfolgreichen Konzept gehört, dass sich viele Vereine des Westerburger Landes in Hütten präsentieren – etwa der Förderverein des Westerwaldbades, der Museumsverein anno dazumal, der bienenfleißig für sich wirbt und bei einer Tombola beispielsweise selbst gebackene und liebevoll dekorierte Pfefferkuchenhäuschen verlost, auch Sportvereine sind zu finden oder der Partnerschaftsverein. Hinzu kommen weiterhin Bäckereien (wer möchte, findet hier auch die original Westerburger Pfefferkuchen), Stände mit hübschen Dekoartikeln und vieles mehr.
Wenn am ersten Advent der verkaufsoffene Sonntag ist, haben die Besucher zudem die Möglichkeit, in der Stadthalle beim Kunsthandwerkerinnenmarkt vorbeizuschauen. Die Kinder werden sicher gerne eine Runde Karussell fahren und mit staunenden Augen an dem Weihnachtshäuschen stehen, das alle Jahre wieder an den Märchenpark und seinen Begründer Herbert Dohnalek erinnert. Märchenhaft schön verspricht auch die Aufführung des Hohenloher Figurentheaters am Samstagmorgen um 11 Uhr in der Kundenhalle der Kreissparkasse zu werden. Und dass Nikolaus nicht nur ins Reich der Legenden gehört, sondern (um 16 Uhr) auch in diesem Jahr seine mildtätigen Gaben verteilt, wird die Kleinen erfreuen.
Schade, dass am Sonntagabend sich die Pforten des Pfefferkuchenmarktes für dieses Jahr schließen. Allerdings gibt es in Westerburg bereits ein paar Tage später schon wieder eine Möglichkeit, über einen weihnachtlichen Markt zu schlendern: Am Dienstag, 6. Dezember, füllt sich die Innenstadt erneut mit Ständen, von morgens an können die Besucher das Warenangebot des Weihnachtsmarktes entdecken. Von unserer Mitarbeiterin Angela Baumeier














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