Feuerwehr-Großeinsatz: In Oberelbert brennen Lkw und Halle
Oberelbert - Sirenenalarm schreckte am Dienstagabend die Menschen der Stelzenbachgemeinden aus der Feierabendruhe auf: Was sich bei der Alarmierung noch „nur“ wie ein Fahrzeugbrand anhörte, stellte sich beim Eintreffen der Rettungskräfte am Ortsrand als respektabler Lkw- und Gebäudebrand heraus.
Denn offensichtlich hatte der brennende Lastwagen, der in der Halle eines Tiefbauunternehmens stand, auch das Gebäude in Brand gesetzt. Schnell waren die Feuerwehren von Ober- und Niederelbert sowie Welschneudorf vor Ort. Schnell wurden auch Montabaur, Horressen und Holler alarmiert.
Brandherd rasch gelöscht
Der Löschzug Montabaur rückte mit der Drehleiter an. Unter schwerem Atemschutz drangen die Wehrleute in die Halle vor und konnten den eigentlichen Brandherd relativ schnell ablöschen.
Erheblich schwieriger gestaltete sich das Löschen des ebenfalls schon brennenden Daches weiterer Materialien.
Mit mehreren Strahlrohren wurde das Dach vom Boden und auch von der Drehleiter aus gekühlt. Gleichzeitig starteten die Wehrmänner unter Atemschutz den nächsten Innenangriff.
Um den Einsatz optimal koordinieren zu können, wurde die Feuerwehr Neuhäusel mit dem Führungsgruppen-Fahrzeug angefordert.
Für den Notfall standen auch Helfer der Ortsvereine Montabaur und Daubach des Deutschen Roten Kreuzes bereit. Die Polizei sowie Fachleute des Stromversorgers und der Gasversorgung waren ebenfalls im Einsatz.
100 Rettungskräfte im Einsatz
Insgesamt waren rund 100 Rettungskräfte in Oberelbert im Einsatz. Der ganz in der Nähe wohnende Ortschef Karl Jung beobachtete den Löscheinsatz und freute sich, das das Feuer durch den Großeinsatz schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte und sich nicht ausbreiten konnte.
In Windeseile wurde aus dem angrenzenden Neubaugebiet weitere Schlauchleitungen verlegt, um die Wasserversorgung zu sichern. Zudem musste der gesamte Einsatzort beleuchtet werden.
Damit die vielen aufgeschreckten Dorfbewohner nicht zu nahe an das brennende Gebäude und in den Rauch gerieten, wurden die umliegenden Straßen abgesperrt.
Zusätzlich machten die eisigen Außentemperaturen die Löscharbeiten nicht gerade einfach: das Löschwasser gefror sofort auf dem kalten Boden und machte die Umgebung des Gebäudes gefährlich rutschig.
Sichtprobleme durch beschlagene Scheiben
Dem wurde aber schnell mit Streusalz abgeholfen. Durch die unterschiedlichen Außentemperaturen gab es auch Sichtprobleme durch beschlagene Scheiben.
Durch den gut koordinierten Einsatz konnten die Wehrleute mit vereinten Kräften den Brand dann doch relativ schnell endgültig unter Kontrolle bringen.
Die Oberelberter Feuerwehr übernahm dann die Brandwache. Zur Ursache des Feuers gab es bis Redaktionsschluss noch keine Informationen. mm














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