Neuwied
Landerechnungshof gibt der Neuwieder GSG schlechte Noten
Prüfer des Landesrechnungshofs nahmen die GSG unter die Lupe.
Jörg Niebergall

Neuwied - Verträge nicht auffindbar, Millionenbeträge auf Girokonten, zu viele Geschäftsführer, schleppende Bearbeitung, der falsche Aufsichtsratsvorsitzende: Was die Prüfer des Landesrechnungshofs der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) ins Stammbuch geschrieben haben, ist wenig schmeichelhaft. Auf 40 Seiten haben sie detailliert ausgeführt, welche Verhältnisse bei der stadteigenen Gesellschaft herrschen. Neuwieder Kommunalpolitiker kamen aus dem Kopfschütteln nicht heraus, als sie lesen mussten, was bei der GSG alles schiefläuft. Unserer Zeitung liegt das vertrauliche Papier vor, mit dem sich der Stadtrat am Mittwoch in nicht öffentlicher Sitzung zu befassen hat. In einer ersten Folge fassen wir einige der wesentlichen Feststellungen zusammen.

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Neuwied – Verträge nicht auffindbar, Millionenbeträge auf Girokonten, zu viele Geschäftsführer, schleppende Bearbeitung, der falsche Aufsichtsratsvorsitzende: Was die Prüfer des Landesrechnungshofs der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) ins Stammbuch geschrieben haben, ist wenig schmeichelhaft.

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