Schwierige Arbeit mit ganz leisen Tönen: Notfallseelsorge gehen die Helfer aus
Etwa 100 Todesnachrichten hat Pfarrer Lehr in all den Jahren schon überbracht. "Es war immer anders." Kraft schöpft er aus seinem Glauben. Trotzdem gibt es Bilder, die man nie vergisst, beispielsweise von Brandopfern. Wenn der Einsatz zu belastend war, suchen die Helfer selbst Hilfe bei Supervisoren, um das Erlebte zu verarbeiten.
Trotz des Mangels, sind Lehr und seine Kollegen gegen den Einsatz von landesweiten Notfallseelsorgern, wie es bei den Polizeipfarrern praktiziert wird. "Die Nähe zu den Menschen vor Ort, zu den Rettungskräften, Notärzten und Feuerwehrleuten gehört aus unserer Sicht unbedingt dazu." Ausschließlich Notfallseelsorge zu machen, wäre auch zu belastend für die Psyche. Das wäre so, als müsste ein Pfarrer nur Beerdigungen halten ohne Taufen, Pfarrfeste, Hochzeiten und Gottesdienste. Gabi Vogt














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