Baumholder und die US-Garnison: Eine Region zwischen Hoffen und Bangen
Baumholder - Die Äußerungen des amerikanischen Verteidigungsministers Leon Panetta in den Medien werden derzeit auch in Baumholder mit großer Spannung verfolgt. Denn das, was der Verteidigungsminister verkündet, hat möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die Westrichstadt, ihr Umland und die rund 13 000 Menschen zählende US-Militärgemeinde. Obwohl trotz des erwarteten Abzugs der US-Brigade der Standort erhalten bleiben soll, wie es Mark Hertling, der Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa, in einem Gespräch mit Stadt- und Verbandsbürgermeister Peter Lang bekräftigt hat, erwartet man in Baumholder Veränderungen.
Wie diese im Detail aussehen werden, darüber herrscht noch Unklarheit. Bei den Zivilbeschäftigten, die oft schon jahrzehntelang für die Army arbeiten und die reichlich Erfahrung mit den Aufs und Abs der großen Politik und den Auswirkungen auf ihr persönliches Leben haben, rechnet man mit einer Verringerung der Stationierungskräfte. "Es wird für die Zivilbeschäftigten darauf ankommen, wie massiv die Einschnitte sind", sagt ein Mitarbeiter, der nicht genannt werden möchte. Davon, dass in nächster Zeit weniger zivile Arbeitskräfte in der Garnison benötigt werden, sprechen viele hinter vorgehaltener Hand. Die Verunsicherung ist groß. Betriebsratsvorsitzender Joachim Conde will sich dazu öffentlich nicht äußern. "Ich will keine Spekulationen in die Presse reinbringen. Das wäre ganz schlecht." gav
Der komplette Artikel in der Samstag-Ausgabe der Nahe-Zeitung














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