Rüberer Möhnen ließen es krachen
Rüber - An der Spitze der Rüberer Fidelen Möhnen steht die diesjährige Trägerin des „Krombiere-Jeck-Ordens“, Helga Fürst. Genau so engagiert wie ihre Chefin sind auch die übrigen Aktiven vom Verein, wie die jüngste, mehr als fünfstündige Sitzung im Haus der Gemeinde bewies. Es ist die letzte Session für die amtierende Obermöhn Angelika I.. Ihre vierjährige Regentschaft endet am Karnevalssonntag mit einem großen Umzug.
Nach der Eröffnung durch Sitzungspräsidentin Marlene Weiler und einem gekonnten Gardetanz der Jugendtanzgruppe lieferte Horst Schäfer in der Bütt die ersten Pointen. Anschließend zeigte die 13-jährige Madelaine Stromberg ihr Talent als Solomariechen. In feiner Robe und mit schwarzen Schirmen ausgestattet verbreiteten die Tritsch-Tratsch-Ladys den Dorfklatsch. Beate Draws hatte dafür ein ganzes Jahr lang recherchiert. „Was macht den Mann so liebenswert“, fragte Peter Klump und verriet, dass er sich aus Sympathie zusammen mit seiner Frau auf die Waage stellt, um das Resultat zu teilen. Das Männerballett konnte sich nur in Absprache fortbewegen, weil die Hosenbeine der Akteure vertauscht worden waren.
Als Höhepunkt des närrischen Programms gelten die „Betschelekreme“, die sich diesmal das TV-Duo Wolfgang und Anneliese zum Vorbild genommen hatten. Ursula Kruber und Beate Draws erwiesen sich als brillante Imitatoren. Bei ihrer Hitparade wurde DJ-Ötzi in mehrfacher Ausfertigung angesagt, bis dann schließlich Martin Steffens als Volksrocker Andreas Gabalier und seinem “I sing a liad für di” dem Auftritt die Krone aufsetzte. Beate Draws und Andrea Rüdell tauschten in einem Sketch ihre Erfahrungen als Callgirls aus. Viel Beifall gab‘s für einen Showtanz schmucker Matrosen, den Susanne Monreal einstudiert hatte. Mit verschieden großen Koffern unterschiedlichen Inhalts zog „Das Luftorchester“ aufs Podium, um mit den mitgeführten Luftpumpen Verdis Oper live zu intonieren. Auch die Freunde von Showtänzen kamen voll auf ihre Kosten. Die Jugendgarde „Blau-Weiß“ hielt eine Rückschau auf die Discozeit der 80er-Jahre, während das Möhnenballett die Zuschauer mit dem Musical „Cabaret“ an ein Theater am Broadway versetzte.
Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzten die Möhnen mit einem musikalischen Feuerwerk in mexikanischem Rhythmus. Isabella Kruber hatte den Auftritt der 15 Frauen einstudiert. Heinz Israel












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