Domino-Effekt: 15000 Menschen von Stromausfall betroffen
Region Mayen/Andernach - Wie ein Domino-Effekt hat sich am Montagabend gegen 18 Uhr der Stromausfall in der Region zwischen Mayen und Andernach ausgebreitet, von dem ungefähr 15 000 Menschen in elf Kommunen betroffen waren.
Wie Gabi Press, Unternehmenssprecherin des RWE Rauschermühle in Saffig, mitteilte, hatte es an zwei Umspannstationen in Plaidt und Mayen einen technischen Defekt gegeben. „Dieser Defekt löste eine Kettenreaktion aus“, erläuterte Press. Drei weitere Kabel wurden geschädigt, insgesamt waren 125 Stationen, darunter 40 in Mayen und 20 in Nickenich, vorübergehend nicht mehr funktionstüchtig. „Hier in Mayen war die halbe Stadt dunkel“, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage der Rhein-Zeitung. Die Bürger hätten keineswegs panisch, sondern besonnen auf den Stromausfall reagiert. Betroffen waren im Weiteren die Stadt Mendig, Kretz, Kruft, Plaidt, Saffig, Ettringen, Ochtendung, Lonnig, Kottenheim und St. Johann. Längstens dauerte die Störung nahezu sechs Stunden, die meisten Kommunen meldeten nach zwei Stunden, dass sie störungsfrei sind.
Am Dienstag waren Monteure des RWE an verschiedenen Stellen fieberhaft damit beschädigt, die Ursache des Blackout zu erforschen. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. RWE-Sprecherin Gabi Press schloss aus, dass Umwelteinflüsse wie Starkregen oder Sturm zu dem Defekt beigetragen haben könnten.
Der Blogger Florian Knodt deutet in einem Beitrag an, dass der Ausfall auch mit dem Abbau von Leitungen zusammenhängen könnte. Von unserem Redakteur Thomas Brost












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