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  • Jubiläums-Medaille soll Sammler begeistern

    Montabaur. Mit vielen Veranstaltungen feiern die Montabaurer 2016 die Verleihung der Stadtrechte vor 725 Jahren.

    Die ersten Jubiläums-Medaillen wurden jetzt vorgestellt.
    Die ersten Jubiläums-Medaillen wurden jetzt vorgestellt.
    Foto: Thorsten Ferdinand

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

    Für Münzsammler und Freunde der Stadt gibt es aus diesem Anlass nun auch ein erstes offizielles Souvenir: Eine Jubiläums-Medaille, die in Gold und in Silber erhältlich ist, erinnert an das historisch bedeutsame Ereignis in der Entwicklung des Ortes. „725 Jahre Stadtrechte Montabaur“ ist auf der Münze zu lesen, die auf der einen Seite das markante Schloss und auf der anderen Seite das Stadtwappen zeigt. Passend zum Jubiläum kommen maximal 725 Münzen dieser Prägung in Umlauf:

    Bis zu 650 Silbermedaillen und maximal 75 Goldmedaillen sind geplant – eine entsprechende Nachfrage vorausgesetzt. Jede Münze wird eine Seriennummer tragen, die sie einzigartig macht. Die erste Silbermünze bleibt im Besitz der Stadt. Umgesetzt haben dieses Projekt die Firma EuroMint aus Bochum und die Sparkasse Westerwald-Sieg. In der Montabaurer Geschäftsstelle des Geldinstituts sind die Medaillen nun auch erhältlich. Silbermünzen (Feinsilber 999) hat die Sparkasse vorrätig. Sie werden zum Preis von 59,90 Euro verkauft. Goldmünzen (Feingold 999.9) müssen vorbestellt werden. Sie werden dann innerhalb von sieben bis zehn Werktagen geprägt und kosten 799 Euro pro Stück. Beide Varianten sind 30 Millimeter groß und wiegen jeweils 8,5 Gramm. „Die Goldmedaille ist etwas dünner“, sagt Karl Heinz Sabel von der Firma EuroMint. So erklärt sich das identische Gewicht.

    Der Stadt Montabaur entstehen durch die Prägung keine Kosten, sie ist aber auch nicht am möglichen Gewinn beteiligt. Nichtsdestotrotz freut sich Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland über das hochwertige Souvenir, das als Marketingmittel für die Stadt gesehen werden kann. Laut Wieland gab es beim Jubiläum „700 Jahre Stadtrechte“ vor 25 Jahren ebenfalls eine Sammlermünze. Derartige Sonderprägungen werden zu ähnlichen Ereignissen auch in anderen Städten herausgebracht. So hat die Firma EuroMint unter anderem die Münzen zum Jubiläum „1000 Jahre Leipzig“ im vergangenen Jahr geprägt. Die Anzahl ist dabei ebenfalls limitiert, damit die Münzen ihren Sammlerwert behalten. Sollte eine Medaille so gefragt sein, dass nach dem Verkauf aller Exemplare immer noch Nachfrage besteht, muss ein ganz neues Motiv entwickelt werden, erläutert Sabel.

    Als offizielles Zahlungsmittel kann die Münze zwar nicht eingesetzt werden, zumindest die goldene Variante ist aber dennoch eine Geldanlage. Wie sich der Wert der Silbermedaillen entwickelt, hängt vor allem von der Nachfrage in Sammlerkreisen ab. Um das Souvenir noch kostbarer erscheinen zu lassen, wird jede Sonderprägung in einem Rahmen ausgeliefert. Bilder des Montabaurer Schlosses, der Pfarrkirche St. Peter in Ketten, des historischen Rathauses und der Fuhrmannskapelle umranden die Münze und betten sie in einen historischen Kontext ein. Die Medaille wird im Übrigen nicht das einzige Souvenir zum Stadtjubiläum bleiben: Auch ein Wein ist aus Anlass des Festjahres 2016 geplant.

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