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    Kreis NeuwiedJedem Sayn Tal: Tausende nutzen autofreien Sonntag

    Gefahrlos und entspannt im Sayntal fahren – das können Radfahrer seit 23 Jahren am dritten Junisonntag bei dem Radsportevent Jedem sayn Tal. Dabei ist die 25 Kilometer lange Strecke zwischen Bendorf-Sayn und Selters an diesem Tag ausschließlich für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer zugänglich und immer noch beliebt wie eh und je: Denn auch dieses Mal nutzten Tausende Radfahrer das schöne Wetter aus und genossen das für sie reservierte Sayntal. Warum das altbewährte Konzept noch immer so gut ankommt, das haben Verantwortliche und Teilnehmer der RZ berichtet.

    „Jedem sayn Tal ist eine sehr schöne Veranstaltung“, hält Margret Heinrich von der Stadtverwaltung Bendorf fest und begründet: „Durch die geringe Steigung Richtung Selters ist die Strecke auch gut für Familien, Senioren und Hobbyradler geeignet. Und auf dem Rückweg fährt es sich dann fast wie von selbst.“ Die Fahrt am Bach entlang sei zudem bei heißen Tagen sehr angenehm.

    Mit ihrer Meinung steht Margret Heinrich nicht allein dar, auch eine Westerwälderin, die eigentlich den eher anstrengenden Wiedradweg nehmen wollte und durch Zufall auf die abgesperrte Strecke gelangt ist, ist begeistert: „Das ist wunderschön hier: Eine tolle Landschaft, ein angenehmer Weg und dann noch tolles Wetter. Nächstes Jahr komme ich wieder – dann aber gezielt.“ Wie sie denken auch viele andere: Bereits vor der Eröffnung um zehn Uhr machen sich etliche sichtlich zufriedene Radler auf den Weg.

    In Kausen hat „Jedem Sayn Tal“ fast schon Kultstatus. Für die 270 Kausener ist die Veranstaltung der Höhepunkt des Jahres, zumindest aus logistischer Sicht. Den Blechkuchen fürs große Büffet backen die Kausener selbst, der Teig für den Döppekuchen wird am frühen Sonntagmorgen hergestellt und dann zu einer Bäckerei nach Großmaischeid gebracht. Wenn die ersten Radler kommen, wird er dann heiß mit Apfelmus serviert. „Für uns ist das Radevent so etwas wie eine Art Kirmesersatz“, sagt Marianne Radermacher, die am Kuchenbuffet mit ihrer Tochter selbst mit anpackt. „Und Spaß macht uns die Aktion natürlich auch, schließlich kommt der Gewinn ja dem Ort zu gute.“ In Isenburg machen Mitarbeiterinnen der VG Dierdorf Werbung für die Region. „Das Wetter spielt mit, es ist ganz schön viel los hier“, sagt Celina Weinert. „Auch wenn ich noch ein paar Radler mehr erwartet hätte.“ Angestrengt wirkt niemand, manche machen dennoch eine kleine Einkehr im Sayner Biergarten, an einladenden Zwischenstationen mangelt es nicht. Egal ob Erfrischungen, Leckereien oder Livemusik und Beschäftigung für die Kinder – die Orte an der Wegstrecke machen Jedem sayn Tal zu einem entspanntem Event.

    Von Chantal Dötsch und Jörg Niebergall

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