Fischereigenossenschaft Langfristig wieder natürlichen Bestand aufbauen - Karpfen und Schleien folgen
Ausgesetzt: Neue Bachforellen und Aale bereichern Wied
Vereinsmitglied Toni Kötting stellt den Nachwuchsanglern in Neustadt die Forellen vor. Foto: Klaus Oehlhorn
Klaus Oehlhorn

Neustadt. 13,8 Flusskilometer der Wied, verteilt auf drei Fischstrecken, liegen in der Verantwortung der Fischereigenossenschaft Neustadt. Da die Wasserqualität der Wied immer noch die natürliche Selbstvermehrung der Fische behindert, veranlasst die Sorge um den Fischbestand den Verein dazu, alljährlich größere Mengen Jungfische, aber auch fangfähige Fische nachzusetzen. Das geschieht in der Hoffnung, den natürlichen Bestand in der Wied wieder aufzubauen – nicht zuletzt auch als Anreiz für die Angler. Mit den Gebühren für die Angelerlaubnis wird ein Teil der Arbeit finanziert.

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In diesem Jahr wurden 200 Kilogramm fangfähige Bachforellen und Aale ausgesetzt. Da der Aal in der Wied fast vollständig ausgestorben ist, setzt man große Hoffnung darauf, dass sich mit dem Besatz durch Jungaale langfristig wieder ein natürlicher Bestand aufbaut.

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