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  • Traumhaus am Moselufer symbolisiert das Leben

    Zell. Die Bauwerke des katalanischen Architekten Antoni Gaudi gehören zum Pflichtprogramm aller Barcelona-Touristen. Dr. Hermann-Josef Simonis aus Zell begnügt sich nicht mit dem Bestaunen dieser außergewöhnlichen Architektur. Am Moselufer hat er sich seinen eigenen Traum vom Haus im Gaudi-Stil erfüllt.  

    Zell. Die Bauwerke des katalanischen Architekten Antoni Gaudi gehören zum Pflichtprogramm aller Barcelona-Touristen. Dr. Hermann-Josef Simonis aus Zell begnügt sich nicht mit dem Bestaunen dieser außergewöhnlichen Architektur. Am Moselufer hat er sich seinen eigenen Traum vom Haus im Gaudi-Stil erfüllt.

    Wenn Dr. Hermann-Josef Simonis in Zell im runden Schlafzimmer in sein ebenso rundes Bett kriecht, kann er zwischen Abendsonne und aufgehendem Mond, die sich von Wand zu Wand zulächeln, geborgen einschlafen. Und wenn er den Tag in der Dusche beginnt, küsst die in Fliesen gefasste Morgensonne seine Füße. Klingt wie im Märchen, und ein wenig ist es auch so. Denn das Haus des Zeller Allgemeinarztes und Psychotherapeuten scheint mit seinem  ungewöhnlichen Baustil und einer sehr unkonventionellen Innengestaltung aus einer anderen Welt zu kommen.

    Und doch hat das Wohnhaus am Moselufer, das der Ernster Architekt Walter Andre den Ideen seines berühmten Kollegen Antoni Gaudi (1852-1926) nachempfunden hat, etwas Bodenständiges. Denn organische Formen wie nur die Natur sie bietet, also unregelmäßige, überraschende, verspielte Elemente, harmonische Rundungen, Wellenlinien, Schrägen oder „Verästelungen“ bestimmen den Baustil. Als bekennender Moselaner lässt Simonis seine Versöhnung mit dem unberechenbaren Naturereignis Hochwasser in die Gestaltung seines Hauses einfließen. Wellenmotive aus farbigen Mosaiksteinen und Fliesen „schwappen“ über Fensterbänke, Waschbecken oder Treppengeländer und hinterlassen sogar „Wasserspritzer“ auf den Wänden. Im Verlauf der Bauzeit hat der 57-jährige Bauherr seinem Domizil den Namen „Wellenburg“ gegeben.

    Den Bezug zur Stadt zeigt auch die Zeller „Schwarze Katz“, die ihre Schnurrbarthaare auf dem runden Turm des wellenförmigen Daches dem Moselwind entgegenstreckt. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Bürger von Zell und seiner Besucher hat Simonis dieses ungewöhnliche Haus gebaut: „Ich wollte etwas schaffen, das anderen Menschen Freude macht.“

    Mehr dazu lesen Sie in der Montagausgabe der Cochem-Zeller Rhein-Zeitung.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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