[ARCHIV] Zentralplatz: Spektakulärer Kulturbau liegt voll im Zeitplan
Koblenz - Er sieht von außen schon spektakulär aus - doch erst von innen wird deutlich, wie die Architektur des Kulturbaus auf dem Koblenzer Zentralplatz wirkt: Erstmals waren am Mittwoch Blicke ins Innenleben möglich. Dazu gab es gute Nachrichten: Der Bau liegt voll im Zeitplan und ist jetzt auch schon winterfest.
Der Zeitplan: Auch wenn die Arbeiten schneller laufen als es der Zeitplan vorsieht und ein Vorsprung von vier Wochen herausgearbeitet wurde, ändert sich nichts. Die Eröffnung wird im Frühjahr 2013 gefeiert. Ein genauer Termin steht nicht fest. Denkbar ist auch eine Freigabe in mehreren Abschnitten. Das Richtfest soll bereits im Februar gefeiert werden.
Die Kosten: Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig betonte, dass der Kostenrahmen strikt eingehalten wird. Das bedeutet: Die Investitionen der Stadt sind auf 95,4 Millionen Euro gedeckelt. Wichtig ist, dass es sich hier um die Kosten für die Entwicklung des gesamten Sanierungsgebietes handelt. In der Summe ist also die Aufwertung des Altlöhrtores ebenso enthalten wie die Neugestaltung der Platzflächen und der umliegenden Straßen. Sogar der Anbau ans Stadttheater ist Teil dieser Komplettkalkulation.
Die Investitionen: In Bau und Ausbau des Einkaufszentrums sollen insgesamt 180 Millionen Euro investiert werden. Dazu kommen weitere Baumaßnahmen im Umfeld des Forums Mittelrhein, zum Beispiel das ADAC-Gebäudes. Wenn 2013 alles fertig ist, wird nach Aussage der Stadt die Investitionssumme bei insgesamt 350 Millionen Euro liegen, wobei sich diese Summe auf einen Zeitraum von fünf Jahren bezieht.
Die Architektur: Zwar ist der Kulturbau nach wie vor umstritten, doch kann die Architektur durchaus als spektakulär bezeichnet werden. Die Angabe "fünf Obergeschosse plus Aussichtsplattform" sagt nicht viel über das tatsächliche Konzept. Deutlich sichtbar sind bereits die verschiedenen Ebenen, die auch nach der Fertigstellung des Gebäudes einen Durchblick bis zum gläsernen Dach ermöglichen werden. Ein Grundsatz der Planer ist es, so viel Tageslicht wie möglich ins Gebäude zu lassen.
Von unserem Redakteur Reinhard Kallenbach
















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