Zentralplatz: Kaffeejunge sorgt für Genuss im Kulturbau
Koblenz - Während die Arbeiten am Kulturbau auf dem Koblenzer Zentralplatz vorankommen, werden auch abseits der Baustelle wichtige Weichen gestellt. So entschied der Werkausschuss am Donnerstagabend in nicht öffentlicher Sitzung, wer die Gastronomie im Kulturbau übernimmt, der voraussichtlich im Frühjahr 2013 eröffnet wird: Axel Junge (35), Inhaber der Kaffee- und Schokoladenbar Kaffeejunge in der Casinostraße 46, überzeugte mit seinem Konzept.
Junge möchte im Foyer des Gebäudes am Zentralplatz das "Kulturcafé" eröffnen, einen kreisrunden Barbetrieb auf einer Fläche von 60 Quadratmetern. Etwa 60 Gäste finden dort Platz. Für die Außengastronomie sind zusätzliche 70 Quadratmeter vorgesehen. Kaffee, Pralinen und Schokolade werden wie im Geschäft in der Casinostraße zum Sortiment des Kulturcafés gehören, darüber hinaus werden Kunden Gebäck, Kuchen und Ähnliches bestellen können. "Um diese Auswahl zu bieten, werde ich mit Fachgeschäften aus der Stadt zusammenarbeiten", sagt Junge auf Anfrage unserer Zeitung. Zudem wird er Weine Koblenzer Winzer ausschenken und Verkostungen ermöglichen. Gefallen die Tropfen, können Kunden sie flaschenweise bei der benachbarten Koblenz-Touristik kaufen.
Deren Geschäftsführer, Andreas Bilo wollte die Vergabe der Kulturbau-Gastronomie mit Verweis auf den nicht öffentlichen Entschluss nicht kommentieren. Es hätten zwei Bewerber in der engeren Wahl gestanden.
Axel Junge will über das gastronomische Angebot hinaus dem Namen seines Kulturcafés gerecht werden und es mit einem kulturellen Programm bespielen, Veranstaltungen um die Kultur des Genusses inklusive. "Seminare zu Wein, Schokolade und Kaffee sind gesetzt, zudem plane ich Lesungen oder kleine Konzerte." Für solche Anlässen kann Junge für eine Bestuhlung für 300 Personen sorgen und Caterer aus der Region für deren Bewirtung einbinden.
Mit der Zusage für den Kulturbau hat Junge einen beachtlichen unternehmerischen Erfolg erzielt, zumal er noch recht neu am Markt ist: Seine Bar Kaffeejunge besteht Anfang Februar seit zwei Jahren.
Von unserer Redakteurin Anke Hoffmann
















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