Jahresrückblick Koblenz: Viel Ärger um das Chaos bei der Rhein-Mosel-Halle
Koblenz - Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, womit pessimistische Beobachter schon gerechnet haben - rechnen mussten: Die Sanierung der Rhein-Mosel-Halle dauert noch länger als zuletzt behauptet. Erneut müssen die Stadt, die Koblenz-Touristik und der Architekt zerknirscht eingestehen, dass wieder ein zuvor genannter Termin nicht gehalten wird.
Ursprünglich waren 13 Monate für die Fertigstellung angesetzt. Doch der Zeitplan musste mehrfach nachgebessert werden - aus Gründen, die nach Darstellung der Verantwortlichen nicht vorhersehbar gewesen seien. Der aktuelle Stand: Architekt Alexander von Canal geht davon aus, dass bis 1. Juni der Umbau technisch geschafft ist - mit drei Monaten Sicherheit für finale Überprüfungen anschließend stellt er eine Eröffnung zum 1. September in Aussicht. Wenn das zutrifft, hätte der Bau dann 29 Monate gedauert. Doch selbst Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig sah sich zuletzt nicht mehr in der Lage, den vom Architekten genannten Termin zu garantieren.
Die wiederholten Verzögerungen stellten viele Veranstalter vor große, einige vor unlösbare Probleme. So musste unter anderem die Konzertreihe des Musik-Instituts für die Saison 2011/2012 komplett abgesagt werden.
Der Stadt entgehen Mieteinnahmen in sechsstelliger Höhe, und der Bau wird immer teurer. Ob es bei 30 Millionen bleibt, ist unklar. Ursprünglich sollte die Sanierung der Halle 20 Millionen Euro kosten. is/tim















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