Zollbeamte finden 7 Kilo Haschisch auf dem Hahn
Flughafen Hahn - Ein „klassisches Versteck“ war der Reisekoffer mit dem doppelten Boden, den ein 26-jähriger Deutscher für insgesamt 7 Kilogramm Haschisch nutzte, die er von Spanien nach Deutschland schmuggeln wollte. Der Zoll kam ihm jedoch bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Hahn auf die Schliche.
Der Mann fiel dem Passiv-Spürhund Aaron auf dem Hunsrück-Flughafen auf, als er die Reisenden des Malaga-Fluges nach mitgeführten Drogen absuchte. Bei dem 26-jährigen Deutschen setzte der Zolldiensthund sich ab. Für den Hundeführer ein untrügliches Zeichen für Rauschgift. Der Reisende wurde daraufhin durch die Zollbeamten befragt. Er räumte ein, im Urlaub Haschisch und Marihuana konsumiert zu haben. Das allein erschien den Beamten wenig glaubwürdig und reichte ihnen als Begründung nicht aus. Sie durchsuchten das ungewöhnlich schwere Gepäck des Reisenden und entdeckten schnell den doppelten Boden. Der 26-jährige Deutsche wurde wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.
„Doppelte Böden in Koffern sind für uns nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich
war jedoch, dass der doppelte Boden für Haschisch genutzt wurde.“ meint die
Pressesprecherin des Zolls, Sylke Zabel, zu dem Fund.
Das vom Zoll sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufspreis von
rund 55.000 Euro.














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