Wer ist der größte Rhein-Hunsrücker: Sankt Goar holt auf
Rhein-Hunsrück - Wer ist die größte Berühmtheit unseres Kreises? Das entscheiden unsere Leserinnen und Leser. Auch jetzt, zwei Wochen nach Beginn der Abstimmung, ist der Ausgang völlig offen. Noch bis zum 31. August können Sie Ihre Stimme für Ihren persönlichen Favorit abgeben. Die Spannung steigt!
Wir veröffentlichen einen Zwischenstand (12. August), genauer gesagt die Top Ten: Zwar liegt Ordensschwester und Frauenrechtlerin Lea Ackermann aus Boppard-Hirzenach – genau wie in der Vorwoche – an der Spitze, doch diese begehrte Position muss sie neuerdings mit Landtagspräsident Joachim Mertes (14 Prozent) teilen – ein Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnet sich ab. Der Politiker aus Buch konnte sich innerhalb einer Woche von Rang sechs nach ganz oben vorarbeiten und so den Hunsrücker Maler Friedrich Karl Ströher (12,4 Prozent) auf den dritten Platz verweisen.
Dem munteren Trio ist eine Persönlichkeit auf den Fersen, die vor einer Woche kaum jemand auf der Liste hatte: Der Eremit und Missionar Sankt Goar hat den Sprung in die Top Ten geschafft – und sogleich den aussichtsreichen vierten Platz (8 Prozent) belegt. Dem Sympathieträger vom Mittelrhein folgt der Dickenschieder Pfarrer Paul Schneider: Mit 7,6 Prozent der Stimmen konnte sich der „Prediger von Buchenwald“ innerhalb einer Woche vom siebten auf den fünften Platz vorschieben – die Wählergunst ist auf seiner Seite. Auf dem soliden sechsten Platz (6,8 Prozent) landet der Bopparder Pionier des Möbeldesigns Michael Thonet. Er hat sich allerdings um einen Platz verschlechter.
Als großer Verlierer ist der berüchtigte Räuberhauptmann Johannes Bückler alias Schinderhannes zu sehen: In der Vorwoche hatte er noch den dritten Platz inne, ist aber auf den siebten Platz (6 Prozent) abgerutscht. Auch für den Dichter Jakob Kneip aus Morshausen geht es abwärts: Er musste Rang vier einbüßen und sich aktuell mit dem achten Platz (5,6 Prozent) zufriedengeben. Gerade noch in die Top Ten geschafft haben es erneut Friedensaktivist August Dahl aus Bell (5,2 Prozent) und die Kirchbergerin Eva-Maria Schneider, die in „Heimat“ die Marie-Goot verkörperte, mit 4,4 Prozent der Stimmen.
Als einzige büßte die Blockflötistin Dorothee Oberlinger aus Simmern ihre Top-Ten-Platzierung ein. Zwar (noch) nicht in der Top-Ten-Liste vertreten, aber dennoch in aussichtsreicher Position befinden sich weiterhin Heinz Maurer aus Boppard, der Erfinder der „Seife ohne Seife“, sowie Friedrich Wilhelm Utsch aus Rheinböllen, der als „Jäger aus Kurpfalz“ Berühmtheit erlangte. Einige Stimmen haben auch „Heimat“-Regisseur Edgar Reitz sowie Laufraderfinder Karl Freiherr von Drais aus Kirchberg sicher.















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