Dezember 2011: Bürgermeister für 24-Stunden-Betrieb
Hahn-Flughafen - Die Hunsrückregion steht hinter dem Flughafen Hahn: Beim jüngsten Bürgermeister-Infoabend begrüßten die rund 30 Kommunalvertreter die Zukunftspläne des Airports. Dies schließt ausdrücklich den flächenmäßigen Ausbau und eine Ausweitung der Nachtflüge ein.
Von Rhaunen über Traben-Trarbach bis nach Simmern haben die Orts- und Verbandsgemeindebürgermeister parteiübergreifend dem Flughafen Hahn ihre Unterstützung zugesichert. Beim jüngsten Informationsabend, zu dem die Flughafen-Geschäftsführung mehrmals jährlich die Bürgermeister einlädt, sprachen sich die kommunalen Spitzenvertreter Anfang Dezember für den Erhalt der 24-Stunden-Betriebserlaubnis am Hahn aus. Gleichzeitig machten die rund 30 Orts- und Verbandsgemeindebürgermeister deutlich, dass sie geschlossen hinter einem möglichen Ausbau stehen. Im Fall eines Nachtflugverbots am Rhein-Main-Flughafen kann Hahn als Alternative in die Bresche springen – und zwar mit breiter Unterstützung der Bevölkerung.
Ortsbürgermeister Dietmar Tuldi aus Ellern sieht die wirtschaftliche Perspektive der Kommunen eng mit der Zukunft des Airports verknüpft: „Rund 8000 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt mit dem Hahn verbunden. Für eine strukturschwache Region wie die unsere ist das ein Segen.“
Rhaunens Verbandsgemeindebürgermeister Georg Dräger hat ebenfalls seine Unterstützung zugesagt. Für ihn ist der Flughafen Frankfurt-Hahn ein Jobmotor, der die Region gerade für jüngere Menschen attraktiv macht – und damit für die zukünftigen Generationen im Hunsrück.
„Wir sind stolz darauf, dass die Region so geschlossen hinter uns steht. Dies verdeutlicht einmal mehr die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Kommunen und ihre Bürger“, sagt Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.














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