"Schwer verliebt"-Kandidatin Sarah kann Dirks Aussagen nicht nachvollziehen
Fischbach - Fischbach - Da staunt Sarah aus Fischbach Bauklötze: Die 27-Jährige hatte unserer Zeitung im November ihre Erlebnisse als Kandidatin der Scripted-Reality-Kuppelshow „Schwer verliebt“ geschildert, was bundesweit für Schlagzeilen sorgte.
„Alles war gestellt, alles lief nach Drehplan… Von Liebe keine Spur“, hatte die junge Frau, die an einen Knebelvertrag gebunden ist und trotzdem ihr Schweigen bricht, berichtet. Ihre Aussagen wurden von diversen anderen Akteuren der Show, von der es eine zweite Staffel geben soll, bestätigt.
Und nun konnte sie im SAT.1-Frühstücksfernsehen sehen, wie Dirk in einem Interview den traurigen, gekränkten Liebhaber mimt, der nicht verstehen kann, warum „seine Sarah“ so was sagt: Es sei doch alles echt und nichts gespielt gewesen.
"Ich kann überhaupt nicht glauben, dass Dirk das nicht klar war"
Die Küsse, das Kuscheln… Auch habe sie wirklich nach Leipzig ziehen wollen: Man habe sich ja als Paar bereits eine Wohnung angeschaut.
„Ja, haben wir, weil das so im Drehbuch stand. Die Fernsehmacher wollten das so. Auch das ganze Geknutsche wollte ich so überhaupt nicht. Ich war kein bisschen verliebt. Aber da hatte man ja keine Chance. Ich kann überhaupt nicht glauben, dass Dirk das nicht klar war. In den Drehpausen hat sich nichts abgespielt. Wir haben auch überhaupt keinen Kontakt mehr.“
Der junge Leipziger, der mit kognitiven Beeinträchtigungen zur Welt kam, wirkt im Interview verstört: „Ich habe gedacht, dass sie mich liebt.“ Sarahs Verhalten sei wie ein Stich ins Herz.
Bereits Ende November hatte Dirks Mutter im Interview mit unserer Zeitung betont: „Ich mache mir bittere Vorwürfe zugelassen zu haben, dass Dirk bei dieser Show mitgemacht hat…“ Ihr Sohn war unter anderem bei Stefan Raabs „TV Total“ mit einzelnen Sequenzen immer wieder vorgeführt und lächerlich gemacht geworden.
Die peinlichen Szenen der achten Folge "Schwer verliebt"
Dirk schaue sich immer wieder die schönen Bilder an, heißt es von SAT.1-Seite. Die schönen Bilder sahen am Sonntag in der achten von insgesamt zehn Folgen so aus:
- Sarah – die „romantische Regalservicekraft“, wie der in die Kritik geratene Sender die Fischbacherin immer wieder nennt – hält es angeblich nicht mehr aus, besonders das Knutschen und Kuscheln mit Dirk fehle ihr. Sie will sofort nach Leipzig.
- Ihre Eltern weiht sie in ihre Pläne ein; der Vater hätte es lieber gesehen, wenn sie einen Mann aus der Nähe gefunden hätte. Sarah entgegnet, dass es hier ja nur „Dorftrottel“ gebe.




















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