Strongmanrun auf dem Nürburgring
Nürburgring - 10.941 Sportler stellten sich am Sonntag auf dem Nürburgring einer besonderen Herausforderung: Dem Fisherman´s Strongmanrun 2011. Bei dem „Hindernislauf“ mussten die Läufer zweimal einen 9,8 Kilometer langen Parcours mit zahlreichen durch die „Grüne Hölle“ absolvieren.
Ein Wasserbecken gehörte ebenso dazu wie ein aus Strohballen gebauter Wall, der überwunden werden musste. Der Spaß kam bei der Strapaze jedoch nicht zu kurz. In ausgefallen Kostümen gingen zahlreiche Läufer an den Start. Als „Superman“, „Mister America“, als „Highlander“ oder als „Ghostbusters“ machten sich die Akteure auf die Strecke.
Insgesamt 363 Helfer von DRK und THW gewährleisteten die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer und Zuschauer am Nürburgring. Das THW war für die technische Sicherung der interessant gestalteten Hindernisse verantwortlich. An zwei Hindernissen, an denen die Läufer Wasserbecken durchqueren mussten, standen zusätzlich Rettungstaucher der DRK-Wasserwacht aus dem nahe gelegenen Cochem-Zell in Bereitschaft.
Wie auch sonst im Bevölkerungsschutz arbeiteten die Organisationen und Fachdienste problemlos „Hand in Hand“ zusammen. Auch die Einsatzleitung in der „Race Control“ des Nürburgrings wurde von Experten aller Organisationen mit dem Veranstalter gemeinsam besetzt. Im Außenbereich der Nürburgring Grand-Prix-Strecke lagen einige Streckenabschnitte im Gelände. Hier setzte das DRK ein geländegängiges Rettungsfahrzeug Namens „S.A.M (Seewald Alternativ Mobility)“ ein.
Im Zielbereich hatte das DRK aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer in unmittelbarer Nähe zum Medical Center des Nürburgrings noch eine Sanitätsstation zur Versorgung kleiner Blessuren und von Erschöpften aufgebaut. Der DRK-Rettungsdienst war mit 11 Rettungsfahrzeugen, fünf Notärzten und zwei Motorradsanitätern im Einsatz. Viel Arbeit hatten die Rettungskräfte glücklicherweise nicht.
Insgesamt wurden von den Rotkreuzlern 180 Hilfeleistungen, wie etwa die Versorgungen von Blasen an wund gelaufenen Füßen, kleinere Prellungen und Schürfwunden oder die Beseitigung von Wadenkrämpfen, durchgeführt. Insgesamt 34 Teilnehmer wurden vom DRK-Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in das Medical Center des Nürburgrings oder zum Röntgen in das benachbarte Krankenhaus nach Adenau gefahren. „Wirklich ernste Verletzungen gab es glücklicherweise keine“, so Thorsten Trütgen vom DRK nach der Veranstaltung.












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