Nürburgring: Gericht setzt weitere Einigungsstelle ein
Nürburgring/Koblenz - Das Arbeitsgericht Koblenz hat im Streit um den Stellenabbau am Ring eine weitere Einigungsstelle eingesetzt. Als Vorsitzender soll Richter Peter Schmidt (Landesarbeitsgericht Hamm) in Sachen Interessenausgleich zu den geplanten Restrukturierungen zwischen der Geschäftsführung der Nürburgring Automotive GmbH (NAG) und dessen Betriebsrat vermitteln. Für dieses Gremium soll jede Partei vier Beisitzer benennen dürfen. Damit gab Richterin Bettina Bubach dem Antrag der NAG-Geschäftsführung statt.
"Der Arbeitgeber muss einen Interessenausgleich versuchen", sagte Hans-Peter Müller, Vertreter des Direktors am Arbeitsgericht in Koblenz. "Sonst müssen Abfindungen an die Arbeitnehmer gezahlt werden. Das kann sehr teuer werden." Dabei könne schon eine nach "zwei Stunden gescheiterte Verhandlung als Versuch gewertet werden". Bereits Ende Januar hatte das Arbeitsgericht eine erste Einigungsstelle eingesetzt - ebenfalls unter dem Vorsitz von Schmidt. Dieses Gremium soll zum Thema Auswahlrichtlinien über die soziale Auswahl bei betriebsbedingten Kündigungen vermitteln. jl












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