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Lohndumping: Nürburgring-Betreibergesellschaft wehrt sich gegen Vorwürfe

Nürburgring - Die Nürburgring Automotive GmbH wehrt sich gegen Vorwürfe, Dumpinglöhne an Mitarbeiter aus den Hotelbetrieben gezahlt zu haben. „Diese Darstellung ist falsch und wird von uns zurückgewiesen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Betreibergesellschaft.

Der Sachverhalt betreffe keine Mitarbeiter der Nürburgring Automotive GmbH, sondern die eines externen Dienstleisters. Vor allem im Hotelgewerbe arbeite man häufig mit solchen Unternehmen zusammen, so auch die Hotels am Nürburgring.

Im Bereich Facility Services, zu dem auch die Zimmerreinigung gehört, habe man sich Unterstützung durch einen der weltweit führenden Anbieter auf diesem Gebiet mit über 11 000 Mitarbeitern in Deutschland geholt. „Wir gehen davon aus, dass ein international renommiertes Unternehmen, wie unser Dienstleister, einen fairen Umgang mit seinen Mitarbeitern pflegt und sich auch bei der Entlohnung der Mitarbeiter an die Regeln hält“, so Jörg Lindner, Geschäftsführer der Nürburgring Automotive GmbH. „In diesem spezifischen Fall haben wir das betroffene Unternehmen um eine Stellungnahme dazu gebeten.“

Rund 350 Mitarbeiter arbeiten an der Eifelrennstrecke, hinzu kommen zahlreiche Aushilfen, zum Beispiel Rentner, Studenten und Schüler. Ein gerechter Umgang mit den Mitarbeitern, der Ruf ein zuverlässiger Arbeitgeber zu sein und die faire Endlohnung der Mitarbeiter sind den neuen Betreibern nach eigener Darstellung dabei besonders wichtig. „Wir bezahlen unsere Mitarbeiter fair und anständig. Das gilt für die der Nürburgring Automotive GmbH wie für die in allen Hotels der Lindner Unternehmensgruppe – so auch in denen am Nürburgring“, so der Geschäftsführer der Nürburgring Automotive GmbH.

Die Lindner Gruppe stehe als Familienunternehmen ebenso für einen respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern wie die Nürburgring Automotive GmbH, als einer der größten regionalen Arbeitgeber. „Sollte es hier einmal zu Unregelmäßigkeiten kommen, werden diese geprüft und schnellstmöglich aufgeklärt“, erklärte Lindner.

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Leserkommentare (4)

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von lfriedrich vom 31.01 - 20:37 Uhr
[QUOTE=Soko-Ahrtal;14629] Aber zum Glück gibt es ja kritische Journalisten, die solche Missstände investigativ aufdecken.[/QUOTE] Toll, ...
2
von Werner Rosenbaum vom 01.02 - 07:39 Uhr
Damit das jeder versteht: Es gibt keine weiteren Einsparmöglichkeiten als dieser hier aufgezeigte Weg: Es werden grundsätzlich Subunternehmen, oft ...
3
von jalemani vom 01.02 - 17:30 Uhr
das ist ja alles gut und schön, die Stellungnahme in der PM ist aber völlig unzureichend. Hat man bei den Lindner Hotels noch nichts vom ...

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