Eis und Schnee: Schüler schaffen es nicht zur Schule
Kreis Ahrweiler - In den Schulklassen des Kreises blieben am Montag auf Grund der Witterung zahlreiche Stühle leer. Weil viele Busse des ÖPNV nicht fuhren, mussten Schüler aus Eifel und Grafschaft dem Unterricht fern bleiben.
„Von unseren 660 Schülern sind rund 330 gekommen. Regulären Unterricht kann man da nicht machen,“ erklärt Karl-Heinz Sundheimer, Rektor der Realschule plus in Adenau. Im Kempenich warteten 150 Fahrschüler vergeblich auf ihren Bustransfer nach Adenau und in die Kreisstadt. Normalerweise zählt das Are Gymnasium in Bad Neuenahr 1300 Schüler, am Montagmorgen fehlte die Hälfte. Da geht es besonders im Sekretariat stressig zu, wenn über 600 Eltern anrufen, um das Fehlen ihrer Sprösslinge auf Grund der Witterung zu melden.
Ob sie ihre Kinder bei extremen Wetterbedingungen zur Schule schicken oder nicht, das liege im Ermessen der Eltern, erklärt der Rektor des Are-Gymnasiums, Hans-Dietrich Laubmann. Eine Schließung des Schulbetriebes stand für ihn nie zur Debatte, denn die Schüler aus der näheren Umgebung hatten keine Probleme, zum Unterricht zu kommen.
Seit der Schülertransport in den ÖPNV eingegliedert wurde und es keine eigenen Schulbusse mehr gebe, kämen witterungsbedingte Ausfälle häufiger vor, stellt Sundheimer fest. SWB-Pressesprecher Werner Schui hält dagegen: „Der Busfahrer entscheidet vor Ort, ob er fährt oder nicht. Schließlich trägt er die Verantwortung für die Kinder.“ Riesenerleichterung gab es bei den Abiturienten am Erich-Klausener-Gymnasium. Das Hearing mit CDU-Bundestagskandidatin Mechthild Heil, das die Schüler in wochenlanger Arbeit vorbereitet hatten, fand trotz widriger Witterung wie geplant statt.












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