AOK-Klinik Bad Ems hat neuen Chefarzt
Bad Ems - Die Helios AOK-Klinik Bad Ems hat einen neuen Chefarzt der Kardiologie. Mit Dr. Frank Werning leitet seit 1. Januar ein erfahrener Internist und Kardiologe den medizinischen Bereich der kardiologisch-orthopädischen Rehaklinik.
Werning ist gebürtiger Franke und kommt mit einem reichen Erfahrungsschatz in die Lahnstadt. Zuletzt war der 51-Jährige Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Abteilung an der Clinic Neuendettelsau bei Nürnberg.
Dort hat er unter anderem auch die geriatrische Rehabilitation aufgebaut. Weil kardiologische Rehapatienten häufig über 70 Jahre alt sind – in Bad Ems liegt der Altersdurchschnitt bei 74 Jahren – kann er dieses Wissen gut in sein neues Aufgabengebiet einbringen.
Die Rehapatienten in Bad Ems werden aber auch von anderen Spezialgebieten profitieren, auf die er in der Therapieplanung besonderes Augenmerk legt. So ist Werning unter anderem Hypertensiologe – also Spezialist für Bluthochdruck. Ein Grundproblem, mit dem viele Patienten zu tun haben, die mit Herzerkrankungen in der Klinik behandelt werden.
Experte, der die Abläufe sehr gut kennt
„Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Werning einen Experten nach Bad Ems holen, der durch seine Tätigkeit in einem Akutkrankenhaus die Abläufe an der Schnittstelle zur Rehabilitation sehr gut kennt. Seine akutmedizinische Kompetenz gibt unseren Patienten eine zusätzliche Sicherheit“, erläutert Heidi Hins, Klinikgeschäftsführerin der Helios AOK-Klinik Bad Ems.
In Bad Ems möchte Werning klare Schwerpunkte setzen. So sollen Spezialprogramme für Frauen und für ältere Patienten in der Bad Emser AOK-Klinik aufgebaut werden. „Diese Patientengruppen haben spezielle Anforderungen an eine Rehabilitation.
Frauen gehen mit Herzerkrankungen anders um als Männer. Und bei älteren Menschen ist das Herz meist nur eines von vielen beeinträchtigten Organen – ein Problem, dass bei unserer demografischen Entwicklung noch zunehmen wird“, erklärt Werning.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit wird der Ausbau der ambulanten Rehabilitation und der Tagesklinikangebote sein. Diese Therapiemöglichkeiten sind vor allem für Patienten aus der Region eine gute Möglichkeit, wohnortnah klinisch-therapeutische Maßnahmen ohne stationäre Aufnahme in Anspruch zu nehmen.
Von unserem Mitarbeiter Jürgen Heyden












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