Kein einsam unter Palmen: Kiki aus Daaden zieht nach Vietnam
Daaden - Für die Daadener Friseurin Kirstin „Kiki“ Weber wurde die Teilnahme bei der RTL-Dating-Doku „Einsam unter Palmen“ zum Volltreffer ihres Herzens: Millionen Fernsehzuschauer konnten am Sonntagabend beim vierten und letzten Teil der Serie miterleben, wie die 41-Jährige – die alle nur als Kiki kennen – in Vietnam ihre neue Liebe fand: Den Duisburger Tommy, der sich vor sechs Jahren für ein neues Leben in Asien entschieden hat, seit drei Jahren in dem Touristenort Mui Né am südchinesischen Meer als selbstständiger Kitesurf-Lehrer arbeitet. Bei Tommy und Kiki hat es auf Anhieb gefunkt – jetzt will Kiki ihre beiden Friseursalons in Daaden und Struthütten aufgeben, ihre Zelte abbrechen und zu dem 47-Jährigen nach Vietnam auswandern.
Als die Rhein-Zeitung vor wenigen Tagen über Kiki berichtete, durfte den TV-Zuschauern noch nicht verraten werden, dass es bei ihr und Tommy zu mehr gekommen ist als zu einer spaßigen Woche an einem Traumstrand. Erst in der letzten Folge der Staffel von „Einsam unter Palmen“ zeigte RTL, was für Kiki und Tommy bereits nach wenigen Tagen klar war: Dass sie ein Paar sind. Die Idee der Doku: Fünf Auswanderer, die irgendwo an exotischen Stränden der Welt leben, suchen die große Liebe. Für eine Woche besuchen jeweils zwei Single-Frauen aus Deutschland einen von ihnen, der sich dann für eine der beiden Frauen entscheiden kann. Kikis Konkurrentin war die Reiseverkehrskauffrau Melanie (36) aus Münster, doch die hatte eigentlich nie eine Chance bei Tommy – auch wenn es in der Doku ein wenig spannender gemacht wurde.
„Es war für uns beide ganz schnell klar, dass wir zusammenpassen“, erzählt Kiki. Dabei hatte sie sich im ersten Moment nur für die TV-Reise im Mai entschieden, weil sie mal nach Vietnam fahren wollte. Doch dann wurde es so ernst zwischen den beiden, dass Tommy sechs Wochen nach den Dreharbeiten in ein Flugzeug stieg und Kiki in Daaden besuchte. „Wir hatten öfters telefoniert und uns viel besser kennengelernt“, erzählte er bei seinem Besuch in Deutschland, „in Vietnam hatten wir ja nur eine Woche und waren ja nicht immer allein.“ Er sei vor seinem Besuch in Daaden fast aufgeregter gewesen als beim ersten Mal, als Kiki in Vietnam ankam und er sie noch nicht kannte. Aber auch in Deutschland klappte es prima zwischen den beiden: „Spätestens da habe ich gemerkt, dass ich mir ein Leben mit Tommy in Vietnam vorstellen kann.“ Schon dort hatte die Daadenerin gesagt: „Ich bin wirklich ein bisschen traurig, aber ich weiß, dass ich wiederkomme.“ Über Tommy sagt sie: „Wir verstehen uns blind und haben eine Menge Spaß. Wir lachen viel, können uns aber auch vernünftig unterhalten. Das passt alles sehr gut!“ Und Tommy über Kiki: „Sie ist eine tolle Frau. Ich hab selten in der Woche so viel gelacht und so viele supergeile Aktionen gehabt. Ich lache lieber, als dass ich mit einem Püppchen herumlaufe.“
Bis Kiki endgültig nach Vietnam fliegt, wird es noch bis Ende des Jahres dauern, weil viel zu erledigen ist. Beide Friseursalons, so viel ist sicher, werden aber weiterbetrieben. Verwandte und Freunde, sagt sie, bedauern zwar, dass sie auswandert, sagen aber: „An deiner Stelle würden wir dasselbe tun.“ Peter Seel














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